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date: Mon, 06 Mar 2006 02:04:29 +0100,    group: uk.sci.misc        back       
BALLADE VOM gerMANISCHEN MEDIZINMANN   
BALLADE VOM gerMANISCHEN MEDIZINMANN
                  ====================================

                  von Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen

                            Stand 5.3.2006 
 

###################################################################################

(Stichwörter: Prof. Stemmann Kinderklinik Gelsenkirchen Neurodermitis Hamer
Germanische Neue Medizin)
 
Prof. Dr. Wolfgang Klosterhalfen, In der Donk 30, 40599 Düsseldorf,
5.3.2006
 
Seit vielen Jahren treibt eine pseudomedizinische Todessekte in Deutschland und
anderen europäischen Ländern ihr Unwesen.

Unter der Bezeichnung „Germanische Neue Medizin“ wird von dem antisemitischen
Verbrecher Ryke Geerd Hamer und dessen Anhängern eine bizarre Irrlehre
verbreitet, die offensichtlich schon etwa 50 Krebspatienten das Leben gekostet
hat.
 
Jede Krankheit entstehe durch einen krankheitsspezifischen Konflikt, der zu
einer Läsion im Gehirn führe. Bei den meisten Krankheiten würde es sich nicht
wirklich um Krankheiten handeln, sondern um „Sinnvolle biologische
Sonderprogramme“. Die Heilung bestehe in der Konfliktlösung. Schmerzen seien ein
Zeichen von Heilung, Schmerzmittel würden die Konfliktlösung verhindern und den
Patienten umbringen.
 
Die über 1000 fanatischen Anhänger des Krebsscharlatans Hamers locken ihre
Kundschaft u.a. über das Internet an. 

Wie aktiv diese gemeingefährlichen Esoteriker sind, erkennt man, wenn man bei
Google „Neue Medizin“ eingibt. Dies führt zur Zeit zu 453000 Treffern.
 
Ein prominenterer Anhänger Hamers ist Dr. med. Ernst August Stemmann, ein
Professor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Dieser Scharlatan hat 1992 im Auftrag der HHU Düsseldorf die Irrlehre Hamers
untersucht und für richtig befunden.

Stemmann wendet seit rund 15 Jahren das hamersche Wahnsystem auf Kinder mit
allergischen Erkrankungen an.

Er verschweigt seit 1993 der Öffentlichkeit, dass er ein Anhänger Hamers ist. Er
betrügt Eltern, Krankenkassen usw., indem er wider besseres Wissen behauptet,
durch „sein“ Behandlungsverfahren würden 80% der von ihm behandelten Kinder von
ihrer (meist schweren) Neurodermitis geheilt. Er hat schon über 10000 stationär
aufgenommene Kinder aus ganz Deutschland mehr miß- als behandelt, indem er
einerseits eine symptomlindernde Behandlung weitgehend ablehnt und andererseits
die Kinder mit einem brutalen Trennungstraining und einer radikalen
Ernährungsumstellung traktiert. Die folgende Ballade ordnet den Gelsenkirchener
Klinikskandal in seine soziologischen Zusammenhänge ein.
 

- Ballade vom germanischen Medizinmann
- zeilenbezogene Erläuterungen zur Ballade
- Epilog
- Anhang 1: kritische Stimmen zur Gelsenkirchener Neuen Medizin
- Anhang 2: Unterstützer und Dulder der Gelsenkirchener Neuen Medizin
 
 
BALLADE VOM gerMANISCHEN MEDIZINMANN
------------------------------------
(Verfasser: Wolfgang Klosterhalfen)
 
01 Sie kennen nicht Ryke Geerd Hamer,
02 der eifrig mit Wortesmacht
03 verbreitet „germanischen“ Wahnsinn, 
04 der Kranke zu Leichen macht?

05 Einst sprach Geerd mit Herrn Dr. Pfitzer,
06 an Hamer war der int´ressiert;
07 das war von Herrn Pfitzer ein Schnitzer,
08 (für den er sich heute geniert?)

09 Doch Pfitzer nahm Hamer sehr wichtig:
10 Ernst August, schau’ dir das mal an!“;
11 und August schrieb: ja, das ist richtig, 
12 schon längst war er Ryke Geerds Mann. 

13 Seitdem preisen Hamers Kumpane, 
14 auf Seelenfang immer bedacht, 
15 des Ernst August Stemmanns Reklame, 
16 die Spinner nun spursicher macht. 

17 Lang vorher schon hatten die Schwaben 
18 den Humbug von Hamer durchschaut; 
19 verscheuchten den bräunlichen Raben, 
20 belehrten ihn deutlich und laut. 

21 Es klingeln bei Hamer die Schellen, 
22 das störte wohl nicht den Dekan, 
23 er duldete diesen Gesellen 
24 und auch dessen Subscharlatan.

25 Den ehrte sogar Frau Minister, 
26 nebst Orden für Annegret Braun; 
27 er zieht nun auch diese Register, 
28 damit ihm die Menschen vertrau´n. 

29 Die Neurodermitis sei heilbar 
30 und käme vom Trennungskonflikt; 
31 davon ist noch nicht mal ein Teil wahr, 
32 von Hamer stammt dieses Verdikt. 

33 Ernst August war lange Direktor 
34 der Klinik am Rande von Buer; 
35 ich schrieb dieser Klinik zwei Briefe, 
36 doch die stellt sich weiterhin stur.

37 Er nennt sich Professor noch immer,
38 verbreitet viel hamerschen Stuß;
39 wird Asthma und Juckreiz noch schlimmer,
40 die Eltern sind schuldig, aus, Schluß.

41 Die geldknappen Kassen bezahlen
42 Millionen für „Neumedizin“; 
43 sie tun das seit über zwölf Jahren, 
44 verprassen viel Geld ohne Sinn. 

45 Es sitzt schon in Frankreich ein „Heiler“ 
46 ganz einsam in seinem Knast;
47 für den wär’ es sicherlich geiler,
48 er hätt’ einen, der zu ihm passt.

49 Noch immer reist Stemmann-Freund Pilhar, 
50 (Olivia: das Kind mit dem Bauch!) 
51 Verwirrte sind jedes Mal viel da,
52 verwirrt ist Herr Pilhar auch. 

53 Geerd Hamer und dessen Brigaden,
54 die weben ein Leichentuch;
55 verzieret mit Blaublätterblümchen,
56 verströmt es den Todesgeruch.

57 Ich denke an Adelhelms Bruder, 
58 an Angelo, an sein Vertrau’n,
59 an Sören, der abgab das Ruder,
60 an Micha und weitere Frau’n.

61 Da hab’ ich vier Hamer-Leichen
62 beschworen mit Wortesmacht;
63 Die wollen nun nicht mehr weichen
64 zurück in die alte Nacht.

65 Es ziehen viel blasse Leichen
66 zur heineschen Medfakultät;
67 die wollen von dort nicht mehr weichen,
68 nicht morgens, nicht abends, nicht spät.


 
Zur Einführung in die in dieser Schauerballade angesprochenen Probleme stelle
ich Auszüge aus der folgenden Internetseite voran:

http://www.krebsinformationsdienst.de/Fragen_und_Antworten/therapie_nach_hamer.html
 
Krebs durch seelischen Konflikt?
 
Anfang der 80er Jahre entwickelte der Mediziner Dr. Ryke Geerd Hamer eine
Theorie, wonach der Ort einer bösartigen Neubildung durch den Inhalt eines
seelischen Konfliktes vorherbestimmt sei. 1995 endete der Glaube der Eltern
eines krebskranken Mädchens an diese Theorie fast tödlich, als sie auf Anraten
von Hamer eine lebensrettende Behandlung ihrer Tochter ablehnten. Hamers Thesen
entsprechen in keiner Hinsicht wissenschaftlichen Kriterien. Bereits 1986 verlor
Hamer in Deutschland das Recht, als Arzt tätig zu sein, er wird in mehreren
Ländern strafrechtlich verfolgt oder ist bereits rechtskräftig verurteilt.
 
Der ehemalige Facharzt für Innere Medizin Dr. Ryke Geerd Hamer entwickelte
Anfang der 80er Jahre eine Theorie der Krebsentstehung, die er die "Eiserne
Regel des Krebses" nannte. Seit 2003 wird auch der Begriff "Germanische neue
Medizin" verwendet. Angeregt wurde er dazu durch die Ermordung seines Sohnes
Dirk, nach der er und einige Mitglieder seiner Familie innerhalb relativ kurzer
Zeit an Krebs erkrankten. Diesen seiner Ansicht nach ursächlichen Zusammenhang
einer seelischen Belastung mit einer Krebserkrankung nannte er das
"Dirk-Hamer-Syndrom". Danach sei der Ort der bösartigen Neubildung durch den
Inhalt des seelischen Konfliktes vorherbestimmt, und das Fortschreiten der
Krankheit verlaufe genau parallel zur Bewältigung oder der Eskalation des
Konfliktes. Als Beleg der Richtigkeit verwies Hamer anfangs auf ca. 300
protokollierte Krankengeschichten. Der Krebs sei bei allen nicht mehr als eine
Krankheit des Gehirns, bestätigt durch den Nachweis so genannter Hamerscher
Herde, die im Computertomogramm (Computertomographie) sichtbar seien, und eine
Manifestation des Konflikts im zugehörigen Organ. Hamer schließt alle anderen
Krebsrisikofaktoren und Ursachen weitgehend aus, ebenso ist er gegen fast
jegliche Art von herkömmlicher Therapie.
 
[Anmerkung von WK: bei diesem ungewöhnlichen Todesfall, der anscheinend Herrn
Hamer aus der Bahn geworfen hat, hat es sich vermutlich um fahrlässige Tötung
gehandelt.]

Dieser Fall sorgte 1995 für großes Aufsehen in den Medien. Ryke Geerd Hamer
wurde bereits 1986 in Deutschland die Approbation als Arzt entzogen, wegen
unterlassener Hilfeleistung erhielt er eine Bewährungsstrafe. Er behandelte und
beriet danach noch in Österreich Patienten. Juristisch belangt wurde Hamer
erneut 1995 und 1996, nachdem die Eltern eines krebskranken Mädchens auf sein
Anraten eine lebensrettende Behandlung ablehnten. Hamer begleitete die Familie
auch auf ihrer Flucht ins Ausland, nachdem die österreichischen Behörden den
Eltern das Sorgerecht entzogen hatten. Erst nachdem es fast zu spät war, konnten
die Eltern doch noch zu einer Chemotherapie und einer anschließenden Operation
überredet werden. Dem Kind geht es heute gut, der sogenannte Wilms-Tumor an
seiner Niere ist verschwunden. Hamer wurde damals besonders angekreidet, sogar
eine Behandlung der großen Schmerzen, an denen das Kind durch den riesigen Tumor
in seiner Bauchhöhle litt, verhindert zu haben. 

Wegen unterlassener Hilfeleistung, Betrugs und illegaler Ausübung des Heilberufs
sowie weiterer Anklagepunkte ist Hamer zum Beispiel in Frankreich rechtskräftig
zu einer Haftstrafe verurteilt und seit September 2004 inhaftiert, weitere
Anklagen laufen.

Die Thesen Hamers entsprechen in keiner Hinsicht wissenschaftlichen Kriterien.
Seine Veröffentlichungen und methodischen Ansätze lassen sich ebenso wenig
nachvollziehen wie die von ihm angegebenen Beispiele von Heilungen. Anhand der
von ihm vorgelegten Unterlagen lässt sich fast immer sogar das Gegenteil dessen
feststellen, was er belegen möchte. Seine Thesen entsprechen nicht dem
derzeitigen psychoonkologischen Wissensstand, auch wenn er immer wieder die Nähe
zur anerkannten psychoonkologischen Forschung (Psychoonkologie) sucht oder sich
auf sie bezieht. Als besonders kritisch bewerten Fachleute vor allem, dass er es
nicht bei Ansätzen zur Erklärung der Krebsentstehung bewenden lässt, sondern
daraus auch Therapieempfehlungen ableitet, die wissenschaftlich fundierte und
anerkannte Krebsbehandlungen ausschließen.


Materialien zur BALLADE VOM gerMANISCHEN MEDIZINMANN:
 
1  Sie kennen nicht Ryke Geerd Hamer?
-------------------------------------

http://www.krebsliga-basel.ch/Hamer.pdf (Überblicksartikel)

http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Medizin (Überblicksartikel)

http://groups.google.com/groups?q=hamers&hl=de&lr=&rls=GGLC,GGLC:1970-01,GGLC:en&selm=cp40u0%24oph%2400%241%40news.t-online.com&rnum=4
(fachliche Kritik)

http://web.archive.org/web/20050211185057/http://pilhar.com/News/Presse/1997/19970908.htm
(DER SPIEGEL, 1997)

http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html
(Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft zur „Germanischen Neuen Medizin",
2005)

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo//board.php?boardid=17&s=5294c8f1e4f905ccc4be0a688a652a09
(neues Antischarlatanerie-Forum, eine Fundgrube)

Detaillierte Kritik an der sog. GNM, besonders zu den „Hamerschen Herden“ und zu
den „Verifikationen“: 
http://gnm-aufklaerung.blogspot.com/
 

3  verbreitet „germanischen“ Wahnsinn,
--------------------------------------
Hamer RG (1987)   
Vermächtnis einer neuen Medizin. 
Amici di Dirk, Köln 
(UB Köln)

Hamer RG (1989)   
Krebs-Krankheit der Seele - Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres
Organismus - Die eiserne Regel des Krebs, 
Amici di Dirk, Köln 
(liegt mir vor)

Hamer RG (1994) 
Kurzfassung der Neuen Medizin (Stand 1994) zur Vorlage im Habilitationsverfahren
von 1981 an der Universität Tübingen. 
Amici di Dirk, Köln 
(ULB Düsseldorf)

Hamer RG (2004) 
KREBS und alle sog. Krankheiten. Kurze Einführung in die Germanische Neue
Medizin. 
Amici di Dirk,
Alhaurin el Grande

Hamer RG (2005) Einer gegen alle. Die Erkenntnisunterdrückung der Neuen Medizin.
Amici di Dirk, Alhaurin el Grande
(liegt mir vor)

www.neue-medizin.de 
(Internetseite von Hamer)

http://www.pilhar.com/ 
(Internetseite von Helmut Pilhar, dem wichtigsten nicht-medizinischen Anhänger
Hamers)

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3926755008/302-6747236-7028011 
(man beachte die „Kundenrezensionen“)

http://web.archive.org/web/20040531141738/http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2002/20020211_Hamer_Aufruf.htm
(hier spricht der „Meister“)

 
4 der Kranke zu Leichen  macht?  
-------------------------------

http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm
 

5  Einst sprach Geerd mit Herrn Dr. Pfitzer
-------------------------------------------

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1989/890713.htm 
(und Herr Pilhar macht damit Reklame)

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER1.JPG 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER2.JPG 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER2.JPG 
http://medfak.uniklinikum-duesseldorf.de/
 

11  und August schrieb: ja, das ist richtig
-------------------------------------------

http://neue-medizin.de/html/dok_11.html  
(Dr. Stemmann bestätigt gegenüber Dekan Pfitzer die Richtigkeit der “Neuen
Medizin”) 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/STEMMANN-HAMER-PFITZER.HTML 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-KLOSTERHALFEN-STEMMANN.HTML
 

12  schon längst war er Ryke Geerds Mann
----------------------------------------

Mir liegt eine schriftliche Aussage eines früheren Arztes der Kinderklinik der
HHU vor, wonach Stemmann schon an dieser Klinik, d.h. vor 1980, als Esoteriker
in Erscheinung getreten ist:
 
--------------------------------------------------------
   "Sehr geehrter Herr Kollege Klosterhalfen,
   
   Ihre Anmerkungen zur Germanischen Neuen Medizin und 
   den Einlassungen von Herrn Stemmann kann ich voll 
   und ganz nachvollziehen. ... 
   Schon damals driftete Herr Stemmann zunehmend in 
   Bereiche ab, die uns sehr wunderlich und vom
   Verständnis überhaupt nicht zugänglich waren. Seine 
   Wunderheilungen der Neurodermitis beruhten weitgehend 
   auf Spontanheilungen. ... 
   Die Methoden von Herrn Stemmann sind obskur, um nicht 
   zu sagen gemeingefährlich. Ich habe es aufgegeben, 
   mich damit zu befassen, zumal Herr Stemmann wohl 
   irgendwann einmal in den Ruhestand eintreten wird. 

   Auch vielen Dank für Ihr Manuskript, das ich mit 
   Interesse und Genugtuung gelesen habe.
 
   Mit freundlichen Grüßen, Ihr
   ...
   Prof. Dr. …"
   --------------------------------------------------------
 
1980 war Stemmann schon als Esoteriker in Erscheinung getreten.

1981 hat Hamer der Universität Tübingen eine umfangreiche Schrift vorgelegt, mit
der er sich habilitieren wollte. 

1987 erschien Hamers „Vermächtnis einer neuen Medizin“.

1989 wurde Hamer vom Dekan der Medizinischen Fakultät der HHU empfangen.

1992 wurde Stemmann vom Dekan der Medizinischen Fakultät der HHU damit
beauftragt, 20 Fälle daraufhin zu untersuchen „ob sie nach den biologischen
Gesetzmäßigkeiten der „Neuen Medizin“ des Dr. Ryke Geerd Hamer reproduzierbar
sind“..

Es erscheint mir äußerst unwahrscheinlich, dass Stemmann 1992 eine
unvoreingenommene Einstellung zu Hamer hatte.

 
13  Seitdem preisen Hamers Kumpane
----------------------------------

http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Zertif/920524og.htm 
http://www.neue-medizin.com/hamerpro.htm
http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2004/20041213_Gabling_an_Stemmann.htm  
http://www.formarse.com.ar/articulos/hamer.htm 
http://www.neue-medizin.com/hamerpro.htm 
http://free-news.org/hamer00.htm 
http://www.neue-medizin.net/daten-fakten.html
http://www.neue-medizin.net/gelsenkirchen.html
http://germannewmedicine.ca/documents/penletter.html 
http://medecinenouvelle.com/verifications/dusseldorf/
http://www.piltpress.com/news/content/view/240/2/
http://www.neue-medizin-gp.de/grafik/gka.gif
http://www.christner-net.de/index1024.htm 

http://www.gnm-forum.com/phpBB2/index.php
das derzeit aktivste öffentlich zugängliche Hamer-Forum)

u.s.w.


17  Lang vorher schon hatten die Schwaben
-----------------------------------------

Die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen hat sich schon 1982 (!) von
Hamer distanziert:  

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1982/820202.htm

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/1982/820505ha.htm

 
18  den Humbug von Hamer durchschaut
------------------------------------

Mit „Humbug“ meine ich z.B. die folgenden niemals adäquat überprüften
psychoonkologischen Thesen:
Tab. 1: Beispiele für biologische Konflikte und durch sie verursachte „sog.
Krankheiten“ 
(aus: Hamer, 1994, Tabellenanhang; s.a. Hamer, 1989, Anhang, sowie Hamer, 1987):

   Biologischer Konflikt                     sog. Krankheit

-------------------------------------------------------------------------------
   Ärger mit Familienangehörigen             Ca des unteren link. Drittels 
                                             des Oesophagus
   Hässlicher, unverdaulicher Ärger          Colon Carcinom
   Schwerer hässlicher Konflikt              Nieren-Sammelrohr-Ca
   Besudelungskonflikt                       Melanom, Pubertätsakne,
   Hauttuberkulose                           Geruchs- und Gestank-Konflikt
   Nasenschleimhaut-Carcinom                 Konflikt des
   „Nicht-zubeißen-Dürfens“                  Zahnschmelz-Carcinom, sog. Karies
   Revierärger-Konflikt                      Hepatitis
   Hässlicher genitaler Konflikt der Frau    Krebs der Gebärmutterschleimhaut
   Konflikt mit Flüssigkeit, Wasser, Öl      Nierenparenchym-Nekrosen
   Angst-Ekel-Konflikt                       Unterzuckerung

-------------------------------------------------------------------------------
 
Hamer „unterscheidet“ über 150 sog. biologische Konflikte.
 

19  verscheuchten den bräunlichen Raben
---------------------------------------

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ANTISEMITISCHE-TIRADEN-HAMERS.HTML

http://agpf.de/Hamer.htm
 
Die Staatsanwaltschaft Freiburg (Aktenzeichen 45 Js 3563/03 P) ermittelt gegen
Hamer wegen Volksverhetzung (§ 130 StGB). 
Quelle: eine von mir am 27.09.2003 ausgedruckte Internetseite von Herrn Pilhar 
(www.pilhar.com ), die inzwischen auch über www.archive.org nicht mehr aufrufbar
ist. Hamer hatte behauptet, Chefärzte seien Logenbrüder, die nichtjüdische
Patienten vorsätzlich umbringen würden.

 
24  und auch dessen Subscharlatan
---------------------------------

Ich meine Herrn Prof. Dr. med. Ernst August Stemmann, Außerplanmäßiger Professor
(i.R.) für Kinderheilkunde der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
langjähriger Chef der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen, die jetzt zur
Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH gehört. Dr. Stemmann betreibt dort
weiterhin als Abteilungsleiter seine esoterisch-doktrinäre Pseudobehandlung der
Neurodermitis, die in ihren Wirkungen (nichtsexuellen) Kindesmisshandlungen 
nicht ganz unähnlich ist 
http://www.kinderklinik-ge.de/
email: info@prof-stemmann.de

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/GESELLSCHAFTSVERTRAG-BERGMANNSHEIL-KINDERKLINIK.HTML

 
25  den ehrte sogar Frau Minister
---------------------------------

Gemeint ist die Dipl.-Pädagogin Birgit Fischer (SPD), langjährige Ministerin für
Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW.

Inzwischen ist in diesem Bereich das CDU-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und
Soziales des Landes NRW (un)tätig.

a) http://www.wdr.de/tv/service/gesundheit/inhalt/20041213/b_2.phtml 
  (letzter Absatz)

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/MinisterinFischer-an-Stemmann2001.html

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-GESUNDHEITSMINISTERIUM-NRW.HTML

 
26  nebst Orden für Annegret Braun
----------------------------------

Annegret Braun (Gelsenkirchen) war von 1992 bis zum Herbst 2005 stellvertretende
Vorsitzende des Stemmann-Hamer-Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind“. Davor
hatte laut Vereinsregister diese Funktion „Kinderarzt Prof. Dr. Ernst-August
Stemmann“ inne. Nachdem der seit 1992 amtierende erste Vorsitzende, der
AOK-Regionaldirektor Ulrich Neumann, sein Amt „aus dienstlichen Gründen“
niederlegen mußte, ist gemäß Eintragung vom 25.10.2005 Frau Braun nun die
Vorsitzende des Vereins.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/VR667.JPG 

Frau Braun erhielt für ihre ehrenamtliche Tätigkeit am 26.11.2003 aus der Hand
von Ministerin Birgit Fischer (SPD) das Bundesverdienstkreuz am Bande.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-BUNDESPRAESIDENT-ORDENSKANZLEI.HTML

 
Frau Braun verbreitet weiterhin - potentiell tödlichen - hamerschen Irrsinn,
z.B.: " Hier handelt es sich um ein ganzheitliches Modell, das die eigentliche
Ursache der Erkrankung sucht und darauf die Behandlung aufbaut. Es vertritt die
Meinung, daß die Ursachen einer Krankheit stets in einer Gefühlsverletzung
liegen, die den Erkrankten unerwartet getroffen hat und die durch bestimmte
Auslöser verstärkt und erhalten bleibt." 
http://members.aol.com/AUKGE/gels_mod.htm
 

27  er zieht nun auch diese Register
------------------------------------

siehe 25a

Ich unterstelle, dass Stemmann, der den o.a. Verein „wissenschaftlich“ berät,
gelegentlich auf die Ehrung von Frau Braun durch den Bundespräsidenten hinweist.
 

29  Die Neurodermitis sei heilbar
---------------------------------

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/CHRONIK-Gelsenkirchener-Klinikskandal.html

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML
 
Stemmann EA (1987) 
Neurodermitis ist heilbar. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren. 
Kaivos, Peine.
 
Stemmann hat seit etwa 1987, dem Erscheinungsjahr des „Vermächtnisses“ von
Hamer, in Deutschland eine Vielzahl von Vorträgen unter dem Titel „Neurodermitis
ist heilbar“ gehalten. 

Hier die Vortragsliste des Jahres 2004: 
http://web.archive.org/web/20031003084521/members.aol.com/AUKGE/auk_s00.html 
 
„Jetzt, so der Arzt, ‚können wir die Krankheit heilen’ ... ‚Wir sind dabei
unschlagbar’  
[Dr. Stemmann in einem Interview, 1999;
http://www.waz.de/waz/waz.extra5.startseite_68867.php , S. 3]
 
„WAZ-Redakteur Georg Meinert sprach im ersten SommerGEspräch mit dem Mediziner.
.... Wie hoch ist die Erfolgsrate an ihrer Klinik? 
Stemmann: Wir hatten bisher etwa 2500 allergiekranke Kinder im stationären
Bereich. 80% waren innerhalb eines Jahres geheilt..“  
[Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 19.06.1999; 
bei http://waz.de einloggen, Archiv, „19.06.1999“ eingeben, „stemmann“ eingeben]
 
„Nach Auskunft der Gelsenkirchener Kinderklinik werden 80 Prozent aller Kinder
mit Neurodermitis dank dieses Programms innerhalb von zwei Jahren geheilt.“
[Hamburger Abendblatt, 30.3.2005; 
http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/30/415056.html ]
 
Im Veranstaltungsverzeichnis der Volkshochschule Dorsten für das Jahr 2005 heißt
es auf Seite 13: „Neurodermitis ist heilbar! Vorgestellt wird das
Gelsenkirchener Behandlungsverfahren, das auf eine Heilungsrate von 87%
verweist.“
http://www.dorsten.de/Dokumente/VHS_2-05.pdf 
 
„Wir vertreten das „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren", das in der
Kinderklinik Gelsenkirchen mit einem Heilungserfolg von 87 % praktiziert wird.“
(Anke König und Renate Engelke von der Selbsthilfegruppe Allergie- und
umweltkrankes Kind e.V. in Bodenwerder)
http://www.holzminden.com/maria/unsere_gemeinde/allergie_selbsthilfegruppe.html 
[16.1.2006]
 
„In medizinischen Standardwerken kann mann immer noch lesen, die Krankheit sei
nicht ursächlich zu therapieren. Deshalb wird von der Schulmedizin vor allem in
einem fort gesalbt. Prof. Ernst August Stemmann zeigt dagegen, dass
Neurodermitis mit einem psychosomatischen Ansatz, unterstützt durch diätetische
Maßnahmen, sehr wohl heilbar ist oder, besser gesagt, „von selbst heilt“. 
(S. 8)  E.A. Stemmann: Das Gelsenkirchener Modell. Neurodermitis – die Therapie
muß beim Streß ansetzen. Naturarzt, 2/2005, S. 8 – 10.

Kommentar von Wolfgang Klosterhalfen: Die Neurodermitis heilt oder bessert sich
nicht wegen, sondern trotz Stemmanns Wortsalberei. Die Neurodermitis heilt zum
Glück tatsächlich bei den meisten Menschen von selbst, natürlich auch bei all
den Patienten, die diesen Möchtegernheiler nie gesehen haben.

Bei Stemmans Heilsversprechen handelt es sich um Betrug. Stemmann hat auf der
Internetseite der Kinderklinik Gelsenkirchen zwei eigene Untersuchungen
veröffentlicht,  wonach nicht die Heilungsrate, sondern die Besserungsrate etwa
80% betrug. Eine solche spontane, also behandlungsunabhängige Besserungsrate ist
bei Kleinkindern mit Neurodermitis zu erwarten. So wie der König in „Der kleine
Prinz“ in Aussicht stellt, zu einem geeigneten Zeitpunkt die Sonne aufgehen zu
lassen, behauptet Stemmann großmaulig, „sein“ Gelsenkirchener
„Behandlungs“verfahren habe bei 80% der Kinder innerhalb eines Jahres eine
Heilung der Neurodermitis bewirkt.
 
Inzwischen hat die Klinik diese peinlichen hauseigenen Untersuchungen, die sonst
nur noch in der Vereinszeitung des Stemmann-Hamer-Vereins „Allergie- und
umweltkrankes Kind e.V.“ erschienen sind (AUK-Brief, 5/2000, S. 1-4) wieder vom
Netz genommen. Aber das Internet hat ja zum Glück ein relativ gutes Gedächtnis:
http://web.archive.org/web/20030524003128/http://www.kinderklinik-ge.de/ 
(auf „Schriften“ und „Behandlungserfolg“ klicken).
 
Unter methodischen Gesichtpunkten sind zudem beide Untersuchungen lausig, s.
meine Kritik in
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML
 

30  und käme vom Trennungskonflikt
----------------------------------

„Grundsätzlich entsteht eine chronische Krankheit durch ein Gefühl, welches den
Betroffenen elementar, unerwartet, vergleichbar einem Schock trifft. Bei der
Neurodermitis ist dies das Gefühl von Trennung.“ 
[E.A. Stemmann, 1996 u. 2001: Patienteninformationsschrift zur Neurodermitis, 
S. 2]  
http://web.archive.org/web/20030524003128/http://www.kinderklinik-ge.de/
(auf „Schriften“ und „Neurodermitis“ klicken)
 
„Eine Neurodermitis entsteht durch ein Trennungs-, Verlusterlebnis, das
unkontrollierbaren Stress hervorruft.“ ... 
„Minutiöse Analysen des Lebens Erkrankter haben ergeben, dass dem erstmaligen
Auftreten neurodermitischer Hauterscheinungen ausnahmslos (!) eine Trennung ...
vorausgegangen ist.“ (S. 37)
 
„Empfindet das noch Ungeborene ein traumatisches Trennungsgefühl kurz vor der
Geburt,  so wird es schon mit den Zeichen der Neurodermitis geboren.“ (S. 41)
 
Der Begriff Trennung wird inflationär gebraucht, so dass retrospektiv immer eine
Trennung „gefunden“ wird: 
   „Eine traumatische Trennung kann unterschiedlich erlebt werden.
   -         Als Trennung von einer Person, einem Lebewesen
   -         als Wechsel in eine neue Umgebung
   -         als Verrat, Aufgabe von Glaubensinhalten, Leitideen
   -         als Nicht-Erreichen eines sehnlich erwünschten Zieles
   -         durch Trennung von einem Gegenstand, an dem das Herz hängt.
             Aufgrund der Fähigkeit des Menschen, sich Trennungssituationen
             vorzustellen, zu phantasieren, genügen diese assoziativen
             Fähigkeiten, um eine entsprechende unkontrollierbare 
             Stressreaktion auszulösen.“ 
(S. 45)


„Die Neurodermitis beginnt spezifisch mit Trennungsangst. Besteht das Leiden
fort, werden die auslösenden Reize immer unspezifischer, so dass schließlich
sogar freudige Erregung und normale Umweltbelastung über Stress neurodermitische
Symptome erzeugen.“ (S. 122)
 
„Mit Hilfe des autogenen Trainings gelangen der Betroffene und seine
Kontaktperson in einen Zustand innerer Ausgeglichenheit, in dem sie vor
Trennungsangst geschützt sind. Kinder bis zu einem Alter von 10 Jahren erwerben
diese innere Gelassenheit durch das frei gewählte, seinsverlorene Spiel mit sich
und anderen Kindern.“ (S.173)
 
„Die Art der Trennung bestimmt die Lokalisation der Neurodermitis.“ (S.291)

Trübe Quelle: E.A. Stemmann und S. Stemmann (2002), Selbstheilung
(Spontanheilung) der Neurodermitis. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren.
Eigenverlag. Auslieferung durch AuK, Westerholter Str. 142, 45892 Gelsenkirchen.
ISBN 3-00-009399-0
 
Zum stemmannschen „Trennungstraining“ gehört auch, dass Mütter (oft zu deren
unangenehmer Überraschung) und Kinder ab 4 Jahren vom ersten „Behandlungs“tag an
in getrennten Häusern untergebracht werden.
 
Das obligat und ohne Berücksichtigung der jeweiligen Mutter-Kind-Beziehung
durchgeführte Trennungstraining hat den Nachteil, dass es Mutter und Kind, die
durch das stationäre GBV ohnehin aus ihren sozialen Bezügen gerissen
werden, psychisch stark belastet: 
„Phase 1: nach der Verabschiedung schreit und kratzt das Kind wie toll. Es zieht
sich in eine Ecke des Raums zurück und sucht Schutz an der Wand. Es nimmt
keinerlei Kontakt mit seiner Umwelt, Umgebung auf und wehrt Zuwendung und
Ablenkung durch andere Personen heftig ab“ [S. 178]. Ein entsprechender
Tierversuch hätte behördlich angemeldet und genehmigt werden müssen.
 
Dieser der GNM verpflichtete,  rabiat anmutende Therapieteil, mit dem der
Trennungskonflikt, der angeblich der Neurodermitis zugrunde liegt, bearbeitet
werden soll (Hamer spricht von Konfliktolyse), erscheint besonders bei einer
ohnehin gestörten Mutter-Kind-Beziehung, was ja bei der Neurodermitis häufig der
Fall ist, problematisch. Seine therapeutische Wirksamkeit ist rein hypothetisch,
und Stemmann hat bisher zu diesem Teil des GBVs keine Veröffentlichungen in
einer Fachzeitschrift vorgelegt.
 
Zur Veröffentlichung in DER HAUTARZT hatte ich eine Kritik des GBVs eingereicht,
die aber von Prof. Kapp/Hannover, weniger von den beiden Gutachtern, definitiv
abgelehnt worden ist:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Ablehnungsschreiben.html 
 
Ein anonymer Gutachter schrieb über das stemmannsche „Trennungstraining“: 
„ ... widerspricht völlig den aus der Bindungsforschung (siehe Bion. W.R.:
Lernen durch Erfahrung. Suhrkamp – Verlag Frankfurt 1990) und auch speziell zur
Neurodermitis dargelegten bisherigen Erkenntnissen und man sollte hier sogar
noch schärfer formulieren, dass eine mögliche langfristig wirksame
Traumatisierung der Kinder und Säuglinge nicht ausgeschlossen ist, da das
Verfahren  praktisch ausnahmslos angewendet wird (Lit. Z.B.: Dornes, M.: Der
kompetente Säugling. Die präverbale Entwicklung des Menschen. Fischer
Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M 1993).“
 
Eine Mutter, die mit ihrem Kind in der Kinderklinik Gelsenkirchen war, schrieb
in einem Forum von www.neurodermitis.ch u.a. das Folgende:

(
http://www.neurodermitis.ch/cgi-bin/neurodermitis/forum/board.cgi?az=show_thread&om=1174&forum=Diskussionsrunde_4&omm=0
)
   ----------------------------------------------------------------------
   "Für mich ist es dort ein Irrenhaus! Die Kinder werden in meinen Augen
   gequält und es ist fast unmenschlich, was dort passiert. Meine Tochter kam
   völlig verwirrt und ängstlich nach Hause..... 
   Ich kann gerne auch meine Geschichte erzählen! Dr. Wolfgang Klosterhalfen 
   hat völlig Recht!

   Welche liebevolle Zuwendung ????Die Kinder sind tagelang am schreien! Ein
   kleiner rief ständig: "Mama, helf mir, Mama helf mir..." während sie ihn
   ignorieren mußte und ihn dadurch mit seinem Schmerz alleine lies.... und 
   ein anderes vier jähriges Mädchen fragte seine Mutter, ob sie sie nicht 
   mehr lieb hätte..... Und von einer anderen Teilnehmerin wurde das Kind zwei
   Tage lang im Zimmer eingeschlossen, weil es eine Mittelohentzündung bekam,
   was ich für richtig halte... nur .... durfte/ konnte die Mutter nur kurz 
   in den Pausen nach ihren Jungen sehen. Nach zwei Tagen hat er sich total 
   von ihr abgewendet...... Unter liebevoller Zuwendung verstehe ich etwas
   anderes. Meine Tochter bekommt von mir liebevolle Zuwendung und ich habe 
   z.B. keine Einschlafprobleme etc. So langsam verstehe ich die Menschen, 
   die nach dieser "Gehirnwäsche" davon überzeugt sind, daß sie das richtige
   tun.... wahrscheinlich machte es ihnen nicht so viel aus, das Kind für 
   drei Wochen abzustoßen, weil sie es vielleicht vorher auch schon 
   unterbewußt gemacht haben. Aber ich konnte nicht mit ansehen, wie meine
   Tochter stundenlang schreien mußte, nur weil ich ihr auf einmal Dinge
   anerziehen sollte, die ich vorgeschrieben bekam. Die Notwendigkeit der
   Trennung wird den Eltern eingehämmert, bis sie weinend zusammenbrechen!
 
   Keine Frage was das Personal angeht. Man konnte jederzeit zu jeden gehen 
   und es waren immer freundliche Menschen anzutreffen. Aber ich bin mit 
   einer anderen Vorstellung dort hin gegangen. Für mich war es der blanke
   Horror...... Davon abgesehen, wäre die Neurodermitis Deiner Tochter
   vielleicht auch von alleine zurück gegangen, denn bis zum dritten 
   Lebensjahr verschwindet sie bei vielen Kindern meist von selbst.
 
   Liebe Lorena, mit "Gehirnwäsche" meine ich nicht das Autogene Training,
   sondern die Vorträge der Psychologen und des Dr. Stemmanns.... 
   Und ich hatte auch den Eindruck, daß sich die Babys und Kinder von den 
   Eltern abgewendet haben....."
   ----------------------------------------------------------------------

Wer einen konkreten Eindruck von dem haben will, was auf der Station K5 der
Kinderklinik Gelsenkirchen mit Mutter und Kind angestellt wird, sehe sich einmal
den SWR-Film "Hilfe! Mein Kind macht mich fertig!" an. Diesen – im Frühjahr 2005
gedrehten - Film habe ich vom SWR-Mitschnittdienst (Tel. 07221-929500) für 25
Euro bekommen. Der Film hat die Nr. 26848.. 
Bestellung auch per e-mail:
http://www.swr.de/unternehmen/mitschnittdienst/-/id=241648/nid=241648/did=230926/9bi159/
 

Transskriptionen aus dieser Sendung:

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Sprecher: 
Kurz vor dem Ende der drei Wochen in Gelsenkirchen. Abschlussbesprechung bei
Dietmar Langer. Jeden Tag in der Klinik haben er und seine Mitarbeiter penibel
protokolliert. Simons Verhalten in der Mäuseburg, beim Essen und Anziehen, in
der Nacht und auf dem Spielplatz. Alles wurde festgehalten und bewertet. Dietmar
Langer ist zufrieden mit der Entwicklung:

Langer: 
Wenn man sich das so grob betrachtet, haben Sie eigentlich so zwei Wellen drin.
Und bei den kleineren Kindern sehen wir eigentlich, dass sie in den drei Wochen
diesen Lernprozeß, wo andere vielleicht wirklich drei Wochen für brauchen, um
diese Rutsche zu machen, schneller durchlaufen. Er hat eigentlich schon die
zweite Welle jetzt. Ja, also hier ging er schon wieder ein bisschen besser,
jetzt fängt er schon wieder ein bisschen an. 
(Langer deutet auf Graphiken auf seinem Computerdisplay.)
Und das ist so eigentlich, denk’ ich, super. Der lernt. Wobei das natürlich
nicht das Ende des Lieds ist, ja? Das ist natürlich klar. Und so was ähnliches
müssen Sie auch erwarten, wenn es jetzt zuhause um die Umsetzung geht, werden
Sie auch solche Wellenbewegungen wieder sehen. Was ist mit dem Mitleid? Haben
Sie Mitleid mit ihm?

Mutter: 
Mitleid mit ihm? Wenn seine Hände auf sind, dann habe ich schon Mitleid mit ihm.
Also, wenn sie wirklich extrem, wenn so extrem die Furchen drin sind in der
Haut, das tut schon weh. Weil ich das selber auch von meiner Haut kenne, dass
sie manchmal aufplatzt, das tut richtig weh.

Langer: 
Und so generell?

Mutter: 
Aber Mitleid jetzt, dass er jetzt tobt und schreit? Nee.

Langer: 
Das nicht.

Mutter: 
Über diesen Punkt bin ich drüber hinweg.

Langer: 
Das heißt, für Sie hat sich was verändert hier in der Sichtweise des Kindes?

Mutter: 
Ich glaube, ich habe das anderthalb Jahre mitgemacht, und das ist schon Streß
genug, dass ich sage: ich hab’ die Nase voll, ich möcht’ eine Veränderung. Wie
ich hier herkam, wollte ich die Veränderung schon haben.

Langer: 
Ja, ja, richtig, klar.

Mutter: 
Nee, auch so in der Mäuseburg das Abgeben, mir fällt das einfach nicht schwer.
Weil ich einfach ´ne Veränderung haben möchte. Ich weiß, das das halt nur so
geht. Und ich weiß, dass er halt entscheiden kann, er kann, braucht ja nicht zu
schreien.

Langer: 
Nö, das ist ja eine Strategie, die er anwendet.

Mutter: 
Das ist seine Strategie, genau, hm.

Langer: 
Das heißt, damit kommense jetzt zurecht?

Mutter: 
Damit komme ich zurecht.

Langer: 
Ja, ist doch super.
 

Etwa nach drei Wochen gelsenkirchener „Behandlung“:

Sprecher: 
Simons Gesicht ist mit Wunden übersät. Seine Stimmung schwankt zwischen Apathie
und Panik. Und er kratzt und kratzt. Immer mehr Wunden entstehen. Die
Herpesinfektion kann mit Medikamenten eingedämmt werden. Doch schon am nächsten
Tag zeigt Simons Körper neue Krankheitssymptome. Eine Hand und ein Ohr sind
stark angeschwollen. Die Verhaltenstherapie kommt zum Erliegen. Keine Mäuseburg
mehr. Die Gesundheit des Kindes geht vor. Für Professor Stemmann ist klar: die
Krankheiten kommen vom Kopf.

Stemmann: 
Das Problem hier ist, wenn wir keine Verhaltensänderungen bekommen, ja, dann
kommen wir nicht an die Infektion ran. Die erzeugt er ja eigentlich selbst. Er
fährt über Streß seine Abwehr hoch und anschließend ist die im Immuntief, und da
erwischt es ihn. Und erst, wenn er sich im Verhalten ändert, ja, dann gehen
diese Dinge weg.

        Mein Kommentar: 
        Es erscheint mir unwahrscheinlich, dass Simon in den wenigen Tagen, 
        an denen es ihm relativ gut ging, in ein „Immuntief“ gekommen ist.
        Immunologische Verlaufsdaten hat Stemmann meines Wissens bisher 
        nicht publiziert. Psychoneuroimmunomythologie!
 

Stemmann: 
In drei Wochen können Sie einen Menschen nicht ändern. Also, die
Verhaltensänderungen bei täglichem Training, da brauchen wir ein Jahr zu.
 
Sprecher: 
25 Tage lang war Claudia H.... mit ihren beiden Kindern in Gelsenkirchen
gewesen. Als sie geht, trabt Simon genauso knatschend hinter ihr her wie vor
fast einem Monat, als sie gekommen waren. Eine schnelle Lösung hat es für die
Familie aus Buxtehude nicht gegeben. Immerhin hatte Simon aber auch einige
fröhliche Tage in Gelsenkirchen.
Daran wollen die H.....s jetzt anknüpfen. Zu Hause.

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Kommentar: 

    Wann werden sich endlich die Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH, 
    die Stadt Gelsenkirchen, die Bundesknappschaft, die Krankenkassen, die
    Ärztekammer Westfalen-Lippe und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    öffentlich von Stemmann distanzieren? Stemmann betreibt diesen
    gemeingefährlichen Unfug schon seit gut 15 Jahren. Ungehindert.



31  davon ist noch nicht mal ein Teil wahr
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http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML

 
32  von Hamer stammt dieses Verdikt
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http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/%dcbereinstimmung-GBV-GNM.html
 
zu Hamers Auffassungen von der relativen Harmlosigkeit von Krebs und fast allen
anderen (von ihm als krebsähnlich angesehenen) Krankheiten sowie seinen
Heilsversprechen siehe 
   http://www.neue-medizin.de/

   http://www.neue-medizin.de/body_page42.html 

diese - Stemmann belastende - Seite von Hamer ist gelöscht worden, kann
aber hier eingesehen werden:
http://web.archive.org/web/20020225163151/http://www.neue-medizin.de/body_page42.html

http://members.aol.com/AUKGE/doc_life.htm 
 

33  Ernst August war lange Direktor
-----------------------------------

Von 1980 bis 2004 war Herr Prof. Dr. med. Ernst August Stemmann ärztlicher
Direktor der – zunächst städtischen – Kinderklinik Gelsenkirchen. Diese gehört
seit 2001 zur Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH, wo er jetzt – praktisch
unverändert – als Leiter der Abteilung für Allergologie tätig ist.
http://www.kinderklinik-ge.de/

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Stemmann-%fcber-Stemmann20050307.html

 
***************************************************************************
Exkurs: 
-------

In einem Rundschreiben an meine akademischen Kolleg/inn/en in der Kinderklinik
Gelsenkirchen habe ich den Oberarzt Dr. Meyer-Dietrich als arrogant und den
Oberarzt Dr. Sychlowy als ignorant bezeichnet.
 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/MEYER-DIETRICH-SYCHLOWY.HTML
 
Ich hatte über meine Idee vorgetragen, wie man unter Berücksichtigung
pawlowscher Konditionierungsphänomene eine unangenehme Begleiterscheinung einer
chemotherapeutischen Behandlung verhindern oder zumindest abschwächen kann.
 
Besonders bei stark wirkenden Chemotherapeutika wird es vielen Krebspatienten
schon übel, wenn sie mit geeigneten Reizen konfrontiert werden, die eine weitere
Infusion signalisieren. Man nennnt dieses Konditionierungsphänomen
„antizipatorische Übelkeit“. Angeblich trägt dieses Problem dazu bei, dass
einzelne Patienten ihre Therapie abbrechen.
 
Der Onkologe Prof. Heribert Jürgens (Univ. Münster), der in letzer Zeit von den
Anhängern des Krebsscharlatans Dr. Rath von der Arbeit abgehalten wurde, hat mir
vor vielen Jahren erzählt, er habe einmal in der düsseldorfer Innenstadt eine
ehemalige Patientin getroffen. Diese habe ihn „zum Kotzen“ gefunden.
 
Auch der Dichter Robert Gernhardt mußte schon solche leidvollen Erfahrungen
machen:
 
   „Wenn einer eine Chemo macht,
   dann kann er was erzählen
   und seine Umwelt Tag und Nacht
   mit Selbsterlittnem quälen.
 
   Also bei so einer Chemotherapie vergeht einem ja leicht der Appetit,
   und da habe ich anfangs den Fehler gemacht, mir während 
   der allerersten Chemo in der Klinik ein Frühstück auf-
   schwatzen zu lassen, ein pappiges Käsebrötchen und eine
   große Tasse Muckefuck, mit dem Erfolg, dass mir unheimlich
   schlecht wurde und ich wochenlang noch beim bloßen 
   Gedanken an pappige Brötchen das Würgen bekam, wäh-
   rend der Geruch von heißem Kaffee genügte, um mich ...“
 
   (Die K-Gedichte. Frankfurt: S. Fischer, 2004, S. 63)
 

Aus evolutionsbiologischen Gründen assoziieren Menschen besonders leicht
Geschmack und Geruch mit einer folgenden Übelkeit. Andere sensorische Reize
werden – vor allem wenn sie nicht neuartig sind – von derartigen Reizen
„überschattet“.
 
Ich hatte daher die These aufgestellt, dass sehr ungewöhnlich riechende und
schmeckende Drinks, die der Patient vor der Infusion erhält, die anderen
Klinikreize, denen er gleichzeitig ausgesetzt ist, „überschatten“ und
hauptsächlich die – immer wieder ausgewechselten – Drinks mit der chemisch
induzierten Übelkeit assoziiert werden.

Eine erste kleine experimentelle Studie lieferte ein optimales Ergebnis. Im
Unterschied zur sorgfältig „parallelisierten“ Kontrollgruppe traten bei allen
Patienten, die „abgelenkt“ worden waren, keine antizipatorische Übelkeit im
Verlauf der Behandlung auf: 
Stockhorst, U., Wiener, J.A., Klosterhalfen, S., Klosterhalfen, W., Aul, C. &
Steingrüber, H.-J. (1998).
Effects of overshadowing on conditioned nausea in cancer patients: An
experimental study. Physiology and Behavior, 64, 743-753.
 
Meine – jedenfalls aus meiner Sicht - einzige fruchtbare Zusammenarbeit in der
Kinderklinik war recht kurz, denn der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. R.
Martens hat ein Jahr nachdem ich in der psychiatrischen Tagesklinik angefangen
hatte zu arbeiten, die Kinderklinik frustriert verlassen. Herr Martens war über
das Treiben Stemmanns derart entsetzt, dass er sich geweigert hat, dessen
Stationen zu betreten. (pers. Mitteilung)
 
Nach meinen oben beschriebenen „Majestätsbeleidigungen“ wollte Dr. E.A. Stemmann
mich ab Mitte 1999 aus der Kinderklinik Gelsenkirchen vertreiben. Dabei wollte
er eine Kündigung vermeiden (gegen die ich – mangels beruflicher Alternativen -
geklagt hätte). Dazu hat Stemmann mit Unterstützung des Diplom-Psychologen Gerd
Starzmann eine infame Mobbingaktion gegen mich gestartet, bei der
ironischerweise versucht wurde, mich – an meiner Personalakte vorbei - einer
amtlich-psychiatrischen Untersuchung zuzuführen. 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Klosterhalfen-Rede-Personalversammlung-2001.html
 
Eine Dokumentation zu diesen Vorgängen, zu der mir u.a. Schriftverkehr der
Kinderklinik und der Stadt Gelsenkirchen vorliegt, werde ich im Sommer 2006 hier
veröffentlichen:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/MOBBING-KINDERKLINIK-GELSENKIRCHEN.HTML

 
Nach insgesamt etwa 20 Monate langen Fehlzeiten wegen schwerer reaktiver
Depressionen und anschließender siebenmonatiger Freistellung vom Dienst bei
Lohnfortzahlung habe ich zum 1.4.2004 die Kinderklinik „freiwillig“ verlassen.
(s. Hubert Rehm: Hintergrund: Vom Mundtotmachen eines Kritikers. Der Tragödie
erster Teil. Kritik gegen Platzhirsche macht unbeliebt, und ohne eigene
Hausmacht geht man unter – eine Erfahrung, die auch Wolfgang Klosterhalfen in
Gelsenkirchen machen mußte. Laborjournal 6/2005, S. 25f)

Ich werde seitdem finanziell von der sog. Agentur für Arbeit unterstützt und
habe die nötige Zeit, um mich der Aufklärung des Gelsenkirchener Klinikskandals
(der ja weit über den „Fall Stemmann“ hinaus skandalös ist) zu widmen. 

Es wäre mir durchaus recht, wenn ich mich von diesen Aktivitäten zurückziehen
könnte. Angesichts der empörenden Tätigkeiten bzw. Untätigkeiten von Kollegen,
„Amtspersonen“ und Institutionen, die nach den Prinzipien „man kennt sich, man
hilft sich“ bzw. „eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“ handeln bzw. nicht
handeln, werde ich aber so lange wie nötig (und mir gesundheitlich möglich)
aktiv bleiben.
 
Das perfide und gesundheitsschädliche „Bossing“ durch eine ganze Reihe von
leitenden Angestellten der Klinik hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich
nicht gedenke, meine Kritik an Stemmann und der Bergmannsheil und Kinderklinik
Buer gGmbH einzustellen, bevor Stemmann und dessen zahlreiche ranghohen
Unterstützer innerhalb und außerhalb der Klinik zur Rechenschaft gezogen worden
sind. 
Sollte ich Stemmanns Betrügereien decken, nur weil er mit seiner Scharlatanerie
zu meinem beruflichen Abstieg beigetragen und mich dann auch noch gemobbt hat?
 
Ich habe Tausende von Kindern kennengelernt, die nicht nur an ihrer Neurodermits
litten, sondern auch durch forcierte Trennungen, eine radikale Umstellung der
Ernährung und die ungewohnte Klinikumgebung zusätzlich gestresst wurden.
 
Mit Frau Wechselbaum, der verzweifelten Mutter des Hamer-Opfers Sören
Wechselbaum, hatte ich zwei lange Telefongespräche. Auch über etliche andere
Todesfälle, in denen Krebspatienten sich offensichtlich durch Hamer und dessen
Konsorten von aussichtsreichen Therapien abhalten ließen, bin ich relativ gut
informiert.
 
Außerdem gehe ich gegen Herrn Stemmann vor, weil er eine Schande für die HHU
Düsseldorf ist. Letztere hat sich im Fall Stemmann bisher nicht mit Ruhm
bekleckert. Auf mein Ersuchen vom 15.1.2005, Herrn Dr. Stemmann den
(werbewirksamen) Professorentitel abzuerkennen, bin ich bis heute ohne Antwort.
Immerhin hat die HHU inzwischen Dr. Stemmann klammheimlich "exmatrikuliert", dh
nach 38 Jahren steht sein Name nicht mehr im Personal- und
Vorlesungsverzeichnis. Das passiert sonst nur Verstorbenen.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HEINRICH-HEINE-UNIVERSITAET.HTML
 
Die von mir kritisierte „Gelsenkirchener Neue Medizin“ existiert jedoch völlig
unabhängig von meinen eigenen leidvollen Erfahrungen mit dem selbstverliebten,
betrügerischen „Spontanselbstwunderheiler“ und Hamer-Anhänger Dr. Stemmann. Der
„Stemmann-Skandal“ ist wirklich nicht die „Privatangelegenheit von Herrn
Klosterhalfen“ (Steingrüber).
***************************************************************************


Zu den leidvollen Erfahrungen von weit über 10000 Kindern, deren juckende und
oft entzündete Haut vom Personal und den Müttern der Kinder auf Weisung
Stemmanns möglichst ignoriert werden sollte: 

   „Das tägliche Salben, Cremen, Baden findet nicht statt und die 
   Betroffenen erhalten auch langzeitig keine Medikamente, wie z. B. 
   gegen den Juckreiz. Es gibt keine Grundpflege der Haut.“ 
   http://www.prof-stemmann.de/Schriften/Neurodermitis.htm S.7

 
   „Man kann logischerweise auch die durch Fehlschaltung der 
   Entzündungszellen verursachte Immunreaktion in der Haut unterdrücken 
   durch Anwendung von Pimecrolimus bzw. Tacrolimus. Doch diese
   Behandlungsstrategien lindern nur Symptome, sie beseitigen nicht 
   die Ursache des Leidens.“
   (Stemmann, Starzmann, Langer, Lion, Jakob, Das Gelsenkirchener
   Behandlungsverfahren bei Neurodermitis nach Prof. Dr. E. A. Stemmann,
   Patienteninformationsschrift der Kinderklinik Gelsenkirchen, Mai 2003, S.2)
 

Stemmanns Vorbild Ryke Geerd Hamer treibt es sogar so weit, daß er
Krebspatienten davon abhält, sich bei unerträglichen Schmerzen Morphium spritzen
zu lassen:
http://www.ariplex.com/ama/ama_ha53.htm

 
35  ich schrieb dieser Klinik zwei Briefe
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http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-KINDERKLINIK-GELSENKIRCHEN.HTML
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KINDERKLINIK-GELSENKIRCHEN-DEMENTI.HTML
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PAMPHLET_KRITIK.HTML
 

37 Er nennt sich Professor noch immer
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http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HEINRICH-HEINE-UNIVERSITAET.HTML
http://www.hrk.de/de/beschluesse/109_422.php 

Sehr geehrte(r) Leser(in), 
fragen Sie doch bitte mal schriftlich beim 

   Rektor der HHU
   Herrn Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch
   Universitätsstr. 1
   40225 Düsseldorf

an, warum diesem Heinrich-Heine-Heini noch nicht der Professorentitel entzogen
worden ist. Es ist skandalös, daß wegen der 14jährigen Untätigkeit der HHU, Dr.
Stemmann weiterhin seine Betrügereien unter Verwendung dieses Ehrentitels
begehen kann.
 

38  verbreitet viel hamerschen Stuß 
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Auch die völlig bizarre Grundthese Hamers über die Entstehung von Krankheiten
hat Stemmann übernommen und als eigene Erkenntnis ausgegeben: „Menschen, die
eine andere Krankheit als die Neurodermitis erworben haben, geben ein anderes,
spezifisch zu der jeweiligen Krankheit passendes Gefühl an, das traumatisiert
worden ist.“ 
Quelle: E.A. Stemmann und S. Stemmann (2002): Selbstheilung (Spontanheilung) der
Neurodermitis. Das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren (S. 41)
 
Stemmann kann aber auch „originell“ sein: 

   „Eltern haben keinen Einfluß auf die Gedanken und Gefühle ihrer Kinder“.
   s.o., S.38, 

oder:

   „Vorerfahrungen können bereits mit dem Erbgut übertragen werden“. 
   S.o. S.41, 

oder: 

   „Spontanheilungen belegen, daß die Neurodermitis heilbar ist.“ 
   (s.o. S.4)

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/GBV_Kritik.html 
 

39  wird Asthma und Juckreiz noch schlimmer
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http://www.prof-stemmann.de/Schriften/Asthma.htm
http://www.prof-stemmann.de/Schriften/Neurodermitis.htm
 

40  die Eltern sind schuldig, aus, Schluß
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Pseudomedizinische Scharlatane verkünden grundsätzlich unfehlbare Heilslehren.
Tritt die Heilung dann nicht ein, ist nicht der Scharlatan schuld, sondern
derjenige, der die Lehre des Scharlatans nicht richtig umgesetzt hat. Dadurch
wird – neben unnötigen Kosten - viel zusätzliches Leid verursacht. 

Beispiele: Sterbende Krebspatienten, denen eingeredet wurde, dass nur Menschen
mit einem starken „fighting spirit“ überleben, machen sich Vorwürfe, sie hätten
nicht genug gekämpft. Diese Vorwürfe können natürlich auch von entsprechend
indoktrinierten Angehörigen kommen. Patienten mit chronischer Arthritis werden
dazu verleitet, von ihrer „gehemmten Aggressivität“ wegzukommen. Es versteht
sich von selbst, dass dies zu zusätzlichen Problemen führen kann. Den Patienten
wird meist nicht klar, dass sie einer pseudopsychosomatischen Diagnostik
aufgesessen sind; ein Nichtausleben aggressiver Vorstellung ist etwas sozial
Erwünschtes und völlig normal. 

Die Mütter, die mit ihren neurodermitiskranken Kindern nach Gelsenkirchen
fahren, sind in der Regel schon ziemlich verzweifelt. (Ausnahmen bilden evtl.
Mütter, denen es vorwiegend um einen kostenlosen Kuraufenthalt mit Babysitting
geht.) Sie leiden nicht nur mit ihrem Kind mit, sondern sehen sich häufig
Vorwürfen aus ihrer sozialen Umgebung ausgesetzt, die mit unaufgeforderten
Ratschlägen und mit Vorwürfen nicht geizt. Viele dieser Mütter haben das Gefühl,
etwas falsch gemacht zu haben.

In Gelsenkirchen angekommen, wird diesen Müttern eingehämmert, die Gene spielten
für das Auftreten einer ND keine wesentliche Rolle. Das Kind sei Opfer eines
Trennungskonflikts.

Nach und nach merkt dann die erstaunte Mutter, dass bei Doktor Stemmann nicht
das Kind, sondern sie selbst der zu behandelnde Patient ist. Das Kind soll
lediglich „seinsverloren spielen“, Kinder ab 10 oder 12 Jahren das sog. Autogene
Training durchführen.

Nun fragt sich die Mutter, was das wohl für ein Konflikt gewesen sei, und ob am
Ende gar ihr eigenes Verhalten den Ausbruch der ND verursacht hat. Vielleicht
hatte sie ihr Kind mal allein gelassen, vielleicht hatte sie zu früh wieder
angefangen zu arbeiten usw.

   „Rüdiger Szczepanski vom Kinderhospital Osnabrück 
   warnt vor den psychischen Folgen:

   Finde die Mutter das vermeintlich auslösende 
   Trennungsereignis nicht, könne sie ihr Kind 
   nicht heilen. Die Mutter ist also nicht nur 
   am Entstehen der Krankheit schuld, sondern 
   auch daran, dass das Leiden bestehen bleibt.

   „Das ist eine ausweglose Situation, die 
   Familien zerstören kann.“, sagt Szczepanski.“ 

   Quelle: DER SPIEGEL, Nr. 10, 07.03.2005, S. 174f: 
   "Pseudomedizin. Galilei aus Gelsenkirchen. 
   Ein Professor behandelt neurodermitiskranke Kinder 
   mit einer Mischung aus Diät und Psychokursen. 
   Experten warnen, die Methode sei nicht nur nutzlos, 
   sondern auch riskant."
   Autor: Dennis Ballwieser.


Nach meiner Erfahrung führen nur wenige Eltern das von Stemmann vorgeschriebene
„Autogene Training nach Stemmann“, das auf Schultz basiert und keine sonderlich
originelle Variante des ATs darstellt, nach dem Klinikaufenthalt noch täglich
durch. Stemmann macht zur (fraglichen) Compliance der Eltern vorsichtshalber
keine Angaben. 

Eltern, deren Kinder ein Jahr nach der stationären „Behandlung“ in Gelsenkirchen
immer noch nicht „geheilt“ sind, kann Stemmann nach dem AT fragen und erklären,
das GBV wirke nur, wenn das AT täglich durchgeführt werde. Und wieder ist nicht
Stemmann, sondern die „unfähige“ Mutter schuld. Stemmann stellt diese Frage bei
ungünstigem Krankheitsverlauf regelmäßig. Schuld kann natürlich auch der Vater
sein, dem die „Gelsenkirchener Neue Medizin“ suspekt erscheint (was die Eheleute
auseinanderbringen kann) oder die Großmutter, die sich nicht an Stemmanns
Diätvorschriften hält.

Dass die Compliance bei psychotherapieartigen Übungen meist nicht hoch ist,
zeigt z.B. das folgende Beispiel. Nach Aussage der berliner Schmerztherapeutin
Barbara Schwittmann (Zeitungsmeldung) sind von 200 Schmerzpatienten, die an
einem Yogakurs teilgenommen hatten, nach Jahren nur drei dabeigeblieben. AT und
Yoga passen eben nicht zu jedem Menschen. Es ist ein wenig so, als würde man
einem deutschen Durchschnittsbürger Buddhismus verordnen. Der ist dann selbst
schuld, wenn er nicht Buddhist wird. (Frau Schwittmann unterstelle ich weder
Scharlatanerie noch derartige Schuldzuweisungen.)


41  Die geldknappen Kassen bezahlen
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Vielleicht kann meine Kritik den Krankenkassen dabei helfen, Kosten zu sparen.
Denn es geht nicht zuletzt um sehr viel Geld.

Rechnet man ganz grob (die wahren Werte sind mir nicht bekannt und könnten daher
jeweils deutlich nach oben oder unten abweichen), dass im Rahmen des
Gelsenkirchener „Behandlungsverfahrens“ 13 Jahre lang jährlich 1500 Patienten
jeweils 12 Tage lang stationär aufgenommen worden sind, und ein Behandlungstag
200 Euro an Kosten verursacht hat, kommt man auf  46.8 Millionen Euro, die
überwiegend für äußerst fragwürdige Maßnahmen bezahlt worden sind.
 
Die Zahl 1500 kommt mir recht hoch vor. Sie orientiert sich an der folgenden 

   Meldung in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: 23.4.04  
   ---------------------------------------------------------------------------

   Von Doris Justen-Ehmann

   ... Auch das sogenannte „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren 
   nach Prof. Dr. Ernst August Stemmann wird im Neubau nicht angetastet. 
   Allein rund 2000,  schwerst  neurodermitische Patienten aus „aller 
   Herren Länder“ lassen sich jährlich hier behandeln, sagte die
   Gesundheitsdezernentin und verriet, dass der fast 65-jährige Professor 
   bei der Betriebsversammlung gestern signalisierte, nicht sobald in den
   Ruhestand treten zu wollen. Reker: „Für seine Patienten ein großes Plus.“
   ---------------------------------------------------------------------------
 

43 sie tun das seit über zwölf Jahren
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Bei meinem Arbeitsbeginn in der Kinderklinik im April 1991 war schon von
Trennungs- und Revierkonflikten die Rede. „Trennungstraining“ gab es auch schon.

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ARBEITSZEUGNIS-DER-KINDERKLINIKa.jpg

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ARBEITSZEUGNIS-DER-KINDERKLINIKb.jpg

 
45  Es sitzt schon in Frankreich ein “Heiler”
---------------------------------------------

Dr. med. Ryke Geerd Hamer
N° d’ écrou: 334750 D 5
Maison d' arrêt de Fleury-Mérogis
7, avenue des Peupliers 
91705 Ste. Généviève des Bois

Anscheinend ist Herr Hamer, der zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden war,
nach Verbüßen von 50% der Strafe, am 16.2.2006 wieder auf die Menschheit
losgelassen worden. 
Er soll sich wieder in Spanien aufhalten.
 

48  er hätt’ einen, der zu ihm passt
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Dr. Stemmann wäre dafür nur bedingt geeignet: 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-UEBER-STEMMANN2005.html

 
49  Noch immer reist Stemmann-Freund Pilhar
-------------------------------------------

Herr Pilhar wurde europaweit bekannt, als er gemeinsam mit seiner Frau und mit
Unterstützung Hamers versuchte, seine krebskranke Tochter Olivia einer
chemotherapeutischen Behandlung zu entziehen. Nach staatlichen Interventionen
konnte das Kind in letzter Minute noch gerettet werden.

Zu „Stemmann-Freund“ siehe
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PILHAR-FREUND-STEMMANN.HTML

Die Kinderklinik Gelsenkirchen und ihr damaliger Leiter (Dr. Stemmann) standen
jahrelang auf Platz 1 der Link-Liste von Pilhars umfangreicher Internetseite:
http://web.archive.org/web/200307081137/pilhar.com/Service/fremdli.htm 

Der Österreicher Helmut Pilhar ist Ingenieur für Elektrotechnik und
Maschinenbau. Seit Jahren lebt er ausschließlich vom Verkauf von Büchern,
Vorträgen und Seminaren zur mittelalterlichen Hamer-Medizin. Dazu hat er in
Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz „Stammtische“ eingerichtet, die
dezentral Werbung für die GNM machen. In Deutschland gibt es (gab es) etwas 50
derartige Stammtische, die gewöhnlich einmal im Monat tagen. 

Da Hamer-Gegner dazu übergegangen sind, die für die jeweiligen Tagungsorte
Verantwortlichen anzuschreiben, sehen sich die Hamerianer inzwischen zu
konspirativen Treffen genötigt:
http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/panorama/zu_besuch_bei_der_todes_sekte.html

Herr Pilhar pflegt in seinen Vorträgen erst einmal gut eine Stunde lang die sog.
Schulmedizin zu kritisieren. Nachdem hinreichend Emotionen geschürt worden sind,
preist er dann die „Entdeckungen“ Hamers an. Herr Pilhar ist der wichtigste
nicht-ärztliche Unterstützer Hamers. 


50 (Olivia: das Kind mit dem Bauch!)
------------------------------------

http://www.pilhar.com/Fragen/Olivia.htm

http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/02111804.rtf
(S. 2f)


51 Verwirrte sind jedesmal viel da
----------------------------------

http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=7271&time=


52 verwirrt ist Herr Pilhar auch.
---------------------------------

http://www.pilhar.com/

Herr Pilhar hält die abstrusen Vorstellungen Hamers für richtig und behauptet
bis heute, seine Tochter sei nicht wegen, sondern trotz der durchgeführten
medizinischen Eingriffe noch am Leben.

 
53  Geerd Hamer und dessen Brigaden 
-----------------------------------

http://www.ariplex.com/ama/ama_ha11.htm 
 
Der Verein „Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.“, der etwa 2600 Mitglieder
hat, http://members.aol.com/AUKGE/ verbreitet seit 1991 Thesen, die Stemmann –
teils wörtlich - von Hamer übernommen hat: 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/%dcbereinstimmung-GBV-GNM.html

Das Wirken dieses sektoiden Vereins („wissenschaftlicher“ Berater: Prof.
Stemmann) ist geeignet, der Hamer-Sekte Krebspatienten zuzuführen. Beweise für
diese Vermutung liegen mir aber nicht vor. 

siehe auch:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-ULRICH-NEUMANN.HTML

sowie
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ALLERGIE-UMWELTKRANKES-KIND.HTML

Dass sich Hamerianer untereinander nahe stehen, ist trivial. In einem besonders
stark frequentierten Hamer-Forum fand ich das Folgende:
 
   „Weitere Beispiele gibt es genug. Prof. Stemmann u.a., der mit traumhaften
   Erfolgen u.a. Neurodermitiskranke heilt. Vor einigen Monaten rief mich 
   ein Vorsitzender eines Vereins neurodermitiskranker Kinder an. Er schwärmte
   nur von Prof. Stemmann und seinen Erfolgen.“
 
Diese Aussage stammt von Andrea Neidlein, einer besonders eifrigen
Hamer-Verehrerin, die im u.a. GNM-Forum die Position eines Administrators
innehat (19.9.2005 um 21:28 Uhr):
http://www.gnm-forum.ws/phpBB2/viewtopic.php?t=393&postdays=0&postorder=asc&start=60

AOK-Regionaldirektor Ulrich Neumann   http://www.ulrich-neumann.de/4579.html ,
der 1. Vorsitzende des Stemmann-Hamer-Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind
e.V“ von 10/1991 bis 7/2005, im trauten Gespräch mit einer Hamer-Aktivistin! Wo
leben wir eigentlich?

 
Ca. 50 Ortsvereinsleiter/innen  machen Werbung für das sog. Gelsenkirchener
Behandlungsverfahren (GBV) und damit – zumindest indirekt – auch für die
HAMER-STEMMANN-PILHAR-TODESSEKTE:
http://members.aol.com/AUKGE/auk_orte.html 
 
Etwa 1000 bekennende Hamer-Anhänger haben im Mai 2005 in Tübingen demonstriert:
http://www.jungle-world.com/seiten/2005/21/5547.php 
 
Die Hamer-Stemmann-Pilhar-Sekte unterhält zahlreiche „Stammtische“
http://www.ariplex.com/ama/ama_ha21.htm

und ist im Internet äußerst aktiv. Ich habe den Eindruck, dass diese
„Stammtischgespräche mitunter tödliche Folgen haben. Es gibt kaum noch ein
Medizin-Internet-Forum, das nicht von einem Hamerianer heimgesucht wird. Auch
bei Amazon treiben Hamerianer als „Kundenrezensenten“ ihr Unwesen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3926755008/302-6747236-7028011 
 

Zu „neue medizin“ findet man bei Google zur Zeit 453000 Einträge !!! Bei den
ersten 50 von mir durchgesehenen Links handelt es sich überwiegend um positive
Darstellungen und Kommentare zur „(Germanischen) Neuen Medizin“.
 

54  die weben ein Leichentuch
-----------------------------

Es gibt zahlreiche starke Hinweise darauf, daß durch Hamer und dessen
Anhänger/innen immer wieder Menschen ums Leben kommen, die bei einer
angemessenen medizinischen Behandlung gute Überlebenschancen gehabt hätten. 

http://agpf.de/Hamer.htm

http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm


55  verzieret mit Blaublätterblümchen
-------------------------------------

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/GNM-ERKENNUNGSZEICHEN-HAMER 

Im Stil eines verfolgten Urchristen bekennt Stemmann durch die Blume, dass er
ein Hamerianer ist: http://www.prof-stemmann.de/


57  Ich denke an Adelhelms Bruder
---------------------------------

http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html

SWR, Nachtcafe (Moderation: Wieland Backes), 7.10.2005
Homöopathie, alternative Medizin: Alles fauler Zauber?

Aus der Ankündigung der Sendung:


------------------------------------------------------------------------------
   "Wolfgang Adelhelm 
   Wenn sich der Bruder von Wolfgang Adelhelm rechtzeitig in 
   schulmedizinische Behandlung gegeben hätte, würde er heute
   wahrscheinlich noch leben. Er starb vor wenigen Wochen an Leukämie, 
   weil er der kruden "Neuen Germanischen Medizin" des Ryke Geerd Hamer 
   glaubte. Der Pfarrer einer kleinen Gemeinde weiß heute: 'Bei uns hat 
   das absolute Heilsversprechen nicht funktioniert.' "

------------------------------------------------------------------------------
 
Aus der Sendung ergab sich:
Herr Adelhelm hätte wegen eines neuen Medikaments (Gleevec) gute Heilungschancen
gehabt. Er vertraute aber Hamer, verzichtete deshalb auf Schmerzmittel und
stimmte einer medikamentösen Behandlung erst viel zu spät zu. Vom Hals abwärts
gelähmt, lebte er noch 1 ½  Jahre lang. Er hinterläßt seine Frau und drei
Kinder.
 

58  an Angelo, an sein Vertrau’n 
--------------------------------
.... zu seiner Mutter, zu Hamer, evtl. auch zu Ernst August Stemmann. Angelo
Amstutz starb auf dem Operationstisch. Für Hamerianer ein klarer Fall: der
Chirurg hatte Angelo, der doch bloß Krebs hatte, umgebracht. In diesem Fall war
neben Hamer auch Stemmann mit von der Partie. Frau Amstutz, eine Schweizerin,
die auch heute noch für Hamer wirbt, hatte ihr Kind nach Deutschland gebracht,
um es vor einer Chemotherapie zu „bewahren“. In Deutschland hatte sie Kontakt zu
den Drs. Hamer und Stemmann. Es scheint auch in diesem tragischen Fall mit der
Konfliktlösung nicht geklappt zu haben.

http://www.ariplex.com/ama/ama_ham8.htm

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/WARUM-STARB-ANGELO.HTML

 
59  an Sören, der abgab das Ruder 
---------------------------------

http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/frames.html

Sören Wechselbaum lebte in Leipzig. Er war sehr sportlich und ein guter
Tennisspieler. Er hatte Schulterschmerzen. Das wurde ihm zum Verhängnis, denn
ein Freund riet ihm, Hamer aufzusuchen. 

In diesem Moment hat Sören Wechselbaum das Ruder an Hamer und dessen Anhänger,
die ihn gegen den Willen seiner Mutter „betreuten“, abgegeben. Nach Hamer waren
die Schulterprobleme die Folge eines Selbstwerteinbruchs. 

Frau Wechselbaum mühte sich vergeblich, gegenzusteuern. Sie teilt diese
fürchterliche Erfahrung mit vielen anderen Angehörigen von Hamer-Opfern. Sören
W. starb mit 25 Jahren. Sein Hodenkrebs war früh, evtl. von Hamer selbst,
entdeckt worden.

Hamer hat seinen eigenen Hodenkrebs operieren lassen. Vermutlich von „jüdischen
Schulmedizinern“ (in Anlehnung an Hamers antisemitische Hasstiraden:

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ANTISEMITISCHE-TIRADEN-HAMERS.HTML
)
 
Frau Wechselbaum: „Hamer und seine Konsorten haben meinen Sohn umgebracht.“
 
Im Internet kursierte ein eindrucksvoller Brief von Frau Wechselbaum an Hamer
sowie eine brutale Antwort Hamers, in der er dreist behauptet, Frau Wechselbaum
sei selbst schuld am Tod ihres Sohnes.
Mit Rücksicht auf Frau Wechselbaum, gebe ich diese Korrespondenz hier nicht
wieder.
 
Helmut Pilhar hat unter www.pilhar.com/Gedenk  eine „Gedenkstätte der Opfer der
grausigsten Erkenntnisunterdrückung“ eingerichtet. Ich besitze einen Ausdruck
der ekelhaften Seite über Sören Wechselbaum, dem Pilhar bzw. Hamer noch
verschiedene weitere Konflikte angedichtet hatten. Gestorben sei er am ärztlich
verabreichten Morphium. 

Hamer und dessen Anhänger lehnen eine Schmerzbehandlung ab, da sie die
notwendige „Konfliktolyse“ verhindern würde. Die Patienten würden nicht an den
Folgen ihrer Krebserkankung sterben, sondern wegen der von Ärzten bei Stellung
der Diagnose provozierten Vernichtungskonflikte und der Gabe von Morphium. Die
Folgen dieses Irrsinns für etliche Krebspatienten lassen sich nur erahnen (s.
z.B. 60).

 
60  an Micha und weitere Frau’n
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http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm

 
61  Da hab’ ich vier Hamer-Leichen
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http://www.heinrich-heine.net/haupt.htm
A-Z Da hab ich viel blasse Leichen

 
65  Es ziehen viel blasse Leichen
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http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm 
 

66  zur heineschen Medfakultät
------------------------------

http://medfak.uniklinikum-duesseldorf.de/
 
Meines Erachtens hat die Medizinische Fakultät der HHU Düsseldorf insofern
„Leichen im Keller“, als sie im Fall Stemmann ihrer Verantwortung nicht gerecht
geworden ist.

Ein Professor dieser Fakultät (Dr. Stemmann) hat sich schon 1992 oder früher vor
den Leichenkarren Hamers spannen lassen.

Dieser Epigon, Scharlatan und Betrüger praktiziert und propagiert bis heute
ungehindert Hamers „Germanische Neue Medizin“. Stemmann war und ist für die
Hamer-Sekte besonders wertvoll:

   - Stemmann hat Hamers Wahnsystem im Auftrag der 
     Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf „wissenschaftlich untersucht“; 

   - Stemmann hat das hamersche Wahnsystem für richtig befunden; 

   - Stemmann ist der einzige habilitierte Mediziner, der diesen 
     kriminellen Unfug für richtig hält; 

   - Stemmann ist Professor;

   - Stemmann hat Tausende von Müttern mit Auffassungen Hamers 
     vertraut gemacht und tut dies noch heute;

   - Stemmann ist "wissenschaftlicher Berater" des mitgliederstarken 
     Vereins "Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.", der bis heute - 
     auch über das Internet - Hamer-Thesen verbreitet; 

   - Stemmann kann von den übrigen Hamerianern als Beispiel für 
     eine erfolgreiche Anwendung der GNM außerhalb des Bereiches 
     Krebs zitiert werden. 

Ich werfe der HHU nicht vor, dass ihr unakzeptables Verhalten unmittelbar den
Tod von Menschen verursacht hat. Die Hamer-Sekte hätte aber vermutlich ohne die
Aufwertung Hamers durch Pfitzer und Stemmann weniger Zulauf erhalten (s. 15).
Umgekehrt ist anzunehmen, dass der seit 1992 klar indizierte Entzug von
Stemmanns Professorentitel der Rekrutierung neuer Hamer-Anhänger abträglich
gewesen wäre. 
Während für einen solchen Entzug formell zunächst das Ministerium für
Wissenschaft und Forschung zuständig gewesen wäre, ist die vielbeschworene
Autonomie der HHU vom 16.2.1999 an dadurch gestärkt worden, dass Sie in dieser
Angelegenheit nun selbst tätig werden kann. Für deren Medizinische Fakultät gibt
es seitdem eine entsprechende „Ordnung“, in der es heißt:

   „Die Verleihung kann ferner widerrufen werden, wenn die oder der 
   Berechtigte durch ihr oder sein Verhalten das Ansehen oder 
   das Vertrauen, das ihre oder seine Stellung erfordert, verletzt.“

Obwohl ab 1992 allen Dekanen der Medizinischen Fakultät der HHU klar gewesen
sein müsste, dass Dr. Stemmann des hamerschen Wahnsinns fette Beute geworden
war, haben die folgenden Dekane keine Anstrengungen unternommen, die Verleihung
des Titels eines apl. Professors an Herrn Stemmann zu widerrufen: 

   Dr. Pfitzer, 
   Dr. Berger, 
   Dr. Röher, 
   Dr. Bender, 
   Dr. Häussinger und 
   Dr. Dr. Labisch, der jetzige Rektor der HHU.

Hamer hat immer wieder medizinische Dekanate angeschrieben und auf Stemmanns
„Bestätigung“ verwiesen, s. z.B.
http://web.archive.org/web/20010423081422/http://pilhar.com/Hamer/Korrespo/2001/20010116ha.htm

In diesem Schreiben vom 16.01.2001 an Dekan Prof. Häussinger schreibt Hamer
u.a.: 


---------------------------------------------------------------------------------
   „Der Sinn einer solchen Verifikationskonferenz sollte ja sein, an 
   damals 24 Fällen festzustellen, ob alle Fälle im System (also 
   systemimmanent) kohärent-logisch nach den damals vier, inzwischen 5
   Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin reproduzierbar waren. 
   Dies wurde von Prof. Stemmann damals bestätigt.“ (Links von H.Pilhar)

---------------------------------------------------------------------------------
 
Weiter schreibt Hamer: 


---------------------------------------------------------------------------------
   "Da das Ergebnis, dass die Neue Medizin ganz offensichtlich richtig 
   ist, ungeheuerliche Konsequenzen hätte und hat, nämlich eine 98%ige
   Überlebenschance, während die schulmedizinische sog. Therapie mit 
   Chemo und Morphium – laut deutschem Krebsforschungszentrum Heidelberg
   (Prof. Abel) eine 98%ige Mortalität (innerhalb von 7 Jahren) hat, so 
   hätte das eigentlich damals schon Grund genug sein müssen für die Med.
   Fakultät Düsseldorf, die Neue Medizin so rasch wie möglich im Sinne
   der Patienten anzuwenden.

   Die beigefügten Briefe an den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in
   Deutschland, Herrn Spiegel, vom 6.12.2000 und 10.1.2001, sowie an den 
   Dekan der Universität Tübingen vom 1.1.2001 müßte doch eigentlich jeden
   redlichen Mediziner das Blut in den Adern gerinnen lassen vor Scham.
   Jeden Tag sterben in Deutschland 1000 Nichtisraelis unnötigerweise an 
   Krebs, auch weil Ihre Med. Fakultät versagt hat und weiter versagt.
   Es ist das grausigste Verbrechen der Menschheitsgeschichte mit der
   schlimmsten Erkenntnisunterdrückung der Menschheitsgeschichte (Prof. Beck).

   Ich bitte Sie pflichtgemäß für unsere armen Patienten tätig zu werden.
   Mit freundlichen Grüßen
   Dr. Hamer"

   Anlagen:
   Ergebnis der Verifikationskonferenz vom 24.06.1992
   Verifikationsurkunde Universität Trnava vom 11.09.1998
   Schreiben an den Dekan der Universität Tübingen vom 01.01.2001
   Schreiben an den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland –
      Herrn Paul Spiegel – vom 06.12.2000 und 10.01.2001
   Brief an den Oberrabbiner Menachem Schneerson – a.d. Jahre 1986

---------------------------------------------------------------------------------

Der jetzige Rektor der HHU, Prof. Labisch, fand in seiner Antrittsrede die
folgenden wohlklingenden Worte:


---------------------------------------------------------------------------------
   „Selbstverständlich ist Autonomie kein Selbstzweck: Autonomie ist ein 
   Mittel, aber eben das entscheidende, die ‚conditio sine qua non’:
   Die Universitas beansprucht Autonomie, weil sie für sich das Recht und 
   die Pflicht einfordert, alles zu forschen, alles zu lehren, alles zu sagen,
   was im Interesse eines auf Wahrheit gerichteten Forschens, Wissens und
   Fragens auch immer zu tun ist."

http://www.uni-duesseldorf.de/home/Zentrale_Einrichtungen/organe/rektor/Dokumente/Antrittsrede.pdf
   S.1

---------------------------------------------------------------------------------

Das Interesse an der Wahrheit sieht im „Fall Stemmann“ wie folgt aus: Die
„autonomen Verantwortlichen“ haben, als das Fakultätsmitglied Stemmann eindeutig
vom Pfad der Tugend abgekommen war, über 10 Jahre lang von ihrem Recht und ihrer
Pflicht nichts wissen wollen. Nur daher rührt es, dass sich Herr Dr. Labisch und
ich heute so gut ergänzen: er beschwört die Autonomie, ich die Leichen.

Wie ich von einem Journalisten erfuhr, scheint der jetzige Dekan, Herr Prof. Dr.
Raab, auf mein ausführlich begründetes Ersuchen vom 15.1.2005 hin, Herrn Dr.
Stemmann den Professorentitel zu entziehen,
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HEINRICH-HEINE-UNIVERSITAET.HTML
, ein Gutachten eingeholt zu haben. Ferner soll er die ständige
Habilitationskommission der Fakultät beauftragt haben, einen Vorschlag zum
weiteren Prozedere zu machen. 

Bisher ist Herrn Dr. Stemmann jedoch der Professorentitel nicht entzogen worden,
und ich habe auch nicht den Eindruck, daß die HHU geneigt ist, dies im Interesse
der Bevölkerung zu tun.

Durch ihre Untätigkeit haben die o.a. Herrn ihrerseits das Ansehen und das
Vertrauen, das ihre Stellung erfordert, verletzt. Sie hätten ab 1992 verhindern
müssen, dass Dr. Stemmann weiterhin den vertrauenserweckenden Titel eines
Professors führen darf. Bei den Professores Pfitzer, Häussinger und Labisch, dem
jetzigen Rektor der HHU, ist klar, dass sie darüber informiert waren, dass
Stemmann ein Hamer-Anhänger ist. Ich kann nicht ausschließen, dass die Herren
Berger, Röher und Bender dies nicht wussten, es erscheint mir aber sehr
unwahrscheinlich.

Als eines Hochschullehrers der HHU nicht würdig bewerte ich auch das Verhalten
des damaligen Direktors des Instituts für Medizinische Psychologie der HHU,
Prof. Hans-Joachim Steingrüber. 
Materialen zur Verbindung zwischen Stemmann und Hamer, die im Institut für
Medizinische Psychologie in Umlauf gebracht worden waren, hat Steingrüber als
„Privatangelegenheit von Herrn Klosterhalfen und nicht für die
Institutsöffentlichkeit geeignet“ zurückgewiesen:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/MEDIZINISCHE-PSYCHOLOGIE-DUESSELDORF.HTML

Kürzlich habe ich festgestellt, dass Herr Dr. Stemmann, der seit 1968 zur HHU
Düsseldorf gehört, nicht im Personal- und Vorlesungsverzeichnis der HHU für das
Wintersemester 05/06 aufgeführt wird. Im Sommersemester 2005 gab es unter „f)
Außerplanmäßige Professorinnen und Professoren“ noch die folgende Eintragung:

  „Stemmann, Ernst August, Dr. med., habil. (kinderheilkunde), 21.12.79 (i.R.)“.

Es wird ihn doch nicht der Druckfehlerteufel geholt haben? Ich versuche immer
noch herauszubekommen, wie es kam, dass ein Professsor, der noch lebt, lautlos
aus diesem Verzeichnis verschwunden ist. Meine entsprechende Anfrage bei der
Pressestelle der HHU vor einigen Wochen ist bisher nicht beantwortet worden. 


Mein Fazit: 

   HOCHRANGIGE MITGLIEDER DER MEDIZINISCHEN FAKULTÄT DER

   HEINRICH-HEINE-UNIVERSITÄT DÜSSELDORF SIND MITSCHULDIG 

   AN DER AUSBREITUNG DES - BISWEILEN TÖDLICHEN - HAMERSCHEN WAHNSINNS. 

   UNTER DEN TALAREN – GESTANK VON 13 JAHREN.
 

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Anhang 1: kritische Stimmen zur Gelsenkirchener Neuen Medizin
-------------------------------------------------------------
 
Während mir bisher keine Stellungnahmen zum skandalösen Verhalten Stemmanns von
Lehrstuhlinhabern der HHU Düsseldorf bekannt geworden sind, haben sich
inzwischen verschiedene andere Personen öffentlich kritisch zu Stemmann
geäußert.
 
Der frankfurter Kinderarzt Ralf Behrmann hat – vermutlich als Erster – im
Internet auf den Gelsenkirchener Klinikskandal hingewiesen und bei www.kidmed.de
einen einschlägigen Thread über einen schamlosen Kinderklinikschef“arzt“,
gemeint war Dr. Stemmann, angelegt: 
http://web.archive.org/web/20030914124240/http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=2950

   -----------------------------------------------------------------------------
   Die kriminelle sogenannte Neue Medizin » Threadansicht

   Autor
   Thread - Seiten: > 1 < [ 2 ] [ 3 ] 
 
   000
   27.07.2003, 21:38 Uhr
   Behrmann.Kinderarzt
   Operator
   [Die kriminelle sogenannte Neue Medizin]
   des gesuchten Verbrechers und ehemaligen Arztes (ein schwerer Psychopath)
   R.G.Hamer hat auch mutmaßlich in einem Kinderkliniks-Chef einen Anhänger:
   "Professor" Stemmann aus Gelsenkirchen.
   -----------------------------------------------------------------------------
 

Vor allem wegen meiner Berichte bei kidmed.de über den Gelsenkirchener
Klinikskandal hat Stemmann über RA Ulrich Sander von Linten & Partner in Essen
mit Schreiben vom 25.1.2005 mir eine einstweilige Verfügung angedroht für den
Fall, dass ich weiter verbreiten würde, er sei ein Epigone, Scharlatan und
Betrüger. Ich möge eine schriftliche Unterlassungserklärung unterzeichen und
mich verpflichten, bei Zuwiderhandlung an die Klinik und Stemmann pro
Zuwiderhandlung jeweils 5000 Euro zu zahlen. Ich habe nicht unterschrieben,
weiter die Trommel geschlagen, bisher nichts von einem Amtsgericht gehört, und
RA Sander hat, wie mir mein Anwalt mitgeteilt hat, das Mandat von Herrn Stemmann
niedergelegt.


Auch Frau Sigrid Herrmann-Marschall, die 1. Vorsitzende des Vereins „Promed
e.V., Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen“ in Frankfurt am Main
http://promed-ev.de/ hat von RA Ulrich Sander einen unverschämten Brief
erhalten. Ich hatte im Thread „Germanische Neue Medizin, „Metamedizin“ und der
Fall Stemmann“ gepostet. Dies tue ich immer noch. 
http://www.promed-ev.de/modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=267&forum=43 
 

Drei Fachleute für allergische Erkrankungen haben sich – was ja für Mediziner
nicht gerade ein arttypisches Verhalten ist - im SPIEGEL kritisch zu ihrem
Kollegen Stemmann geäußert:
 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ProfH%f6ger-%fcber-Stemmann20050307.html  
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PrivatdozentSchauer-%fcber-Stemmann20050307.html
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DrSzczepanski-%fcber-Stemmann20050307.html


Mehrere Klinikdirektoren haben meiner GBV-Kritik zugestimmt:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Resonanz-Kliniksdirektoren.html
 

Journalisten, die kritisch über Stemmann berichtet haben, sind 

Dennis Ballwieser 
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,344945,00.html 

und Hubert Rehm.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Laborjournal-zum-Stemmannskandal.html
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/LABORJOURNAL-ZUM-STEMMANNSKANDAL2.HTML
 
 

Anhang 2: Unterstützer und Dulder der Gelsenkirchener Neuen Medizin
------------------------------------------------------------------- 

Dass Stemmann sich ein derart verlogenes „Neurodermitis-Imperium“ (R.G. Hamer)
aufbauen konnte, verdankt er ganz wesentlich seinen vielen – zum Teil ranghohen
– Unterstützern. 
Hinzu kam das „Schweigen der Belämmerten“, die eigentlich eine Kontrollfunktion
haben, dieser Aufgabe aber bisher nicht gerecht geworden sind. 
 
Unterstützer und/oder Dulder des hochgradig esoterischen Gelsenkirchener
Abzockverfahrens nach Hamer und Stemmann sind/waren u.a.:
 
Prof. Wolfgang Klosterhalfen. Er diente der Kinderklinik Gelsenkirchen von 1991
bis 2004 als Faktotum. 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ARBEITSZEUGNIS-DER-KINDERKLINIKa.jpg 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/ARBEITSZEUGNIS-DER-KINDERKLINIKb.jpg

Dieser „schärfste Kritiker der Elche“ war aber niemals ein Hamerianer, sondern
ein vom deutschen Hochschulsystem ausgespuckter lohnabhängiger,
methodenkritischer, international bekannter Wissenschaftler mit einem für
Stemmanns PR-Arbeit sehr interessanten Spezialgebiet  („Psychoimmunologie“). 
 
   Exkurs: Stemmann gaukelt den Müttern seiner Patienten vor, wie kein 
   anderer zu verstehen, wie die Entstehung und Heilung der Neurodermitis
   „psychoimmunologisch“ abläuft. Dabei verbiegt er durch seine Auswahl und
   Interpretation mehr oder weniger einschlägiger Forschungsergebnisse den Stand
   der Dinge derartig, dass schon dies allein m.E. einen Entzug seiner Professur
   zur Folge haben sollte. Siehe 1.1.5 in

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML


Dietmar Langer, 
Dr. Gerritt Lautner (neuer ärztlicher Direktor), 
Dr. K.-A. Lion (Oberarzt in der Abteilung von Dr. Stemmann), 
Gerd Starzmann (Leiter der Abteilung für Klinische Psychologie)   
http://members.aol.com/AUKGE/wenn_eng.html  und weitere Mitarbeiter/innen der
Kinderklinik Gelsenkirchen, insbesondere:
 
Dieter Thomescheit (langjähriger Verwaltungsdirektor der Städtischen
Kinderklinik Gelsenkirchen)
 
Werner Neugebauer (Geschäftsführer der BKB Bergmannsheil und Kinderklinik
Gelsenkirchen gGmbH)
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-KINDERKLINIK-GELSENKIRCHEN.HTML
 
Der Aufsichtsrat der BKB Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH 
(1. Vorsitzender: Dr. Georg Greve, 
stellvertretende Vorsitzende: Henriette Reker): 
eine Beziehung zwischen dem GBV und der GNM herzustellen sei „unseriös und
falsch“
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PAMPHLET_KRITIK.HTML 
 
Mitglieder dieser sowohl unverantwortlich nicht handelnden als auch
unverantwortlich handelnden Laienspielschar sind nach mir zugespielten
Informationen, für die ich mich allerdings nicht verbürgen kann, am 7.3.2005 die
folgenden Damen und Herrn gewesen:

   - Herr Dr. Greve, Erster Direktor der Bundesknappschaft in Bochum
   - Henriette Reker für die Stadt Gels. (Verwaltungsvorstand)
   - Rudolf Ernesti, Knappschaft
   - Fritz Kolorz, Vorsitzender des Vostands der Bundesknappschaft, war oder 
                   ist noch Landtagsabgeordneter der CDU in NRW,
                   hat viele wichtige Positionen inne
   - Volker Menne, Knappschaft
   - Hans-Adolf Müller, Knappschaft
   - Manfred Peters, Knappschaft
   - Dagmar Lengert, Stadt Gels., Vorsitzende des Gesundheitsausschusses
   - Werner Appel, Stadt Gels., CDU-Stadtverordneter
   - Johannes Brinkmann, Stadt Gels., war im Bauausschuß
   - Dagmar Thalau, Kinderkrankenschwester, als Arbeitnehmervertreter
   - Dirk Kasparowski, Klinik Bergmannsheil, als Arbeitnehmervertreter

Alle Chefärzte der Klinik Bergmannsheil in Buer, die von mir mehrfach informiert
wurden.
 
Rechtsanwalt und Notar Ulrich Sander von Linten & Partner in Essen (hat Stemmann
und die BKB gegen mich vertreten und – vergebens - versucht, mich
einzuschüchtern). 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/unterlassungsklage01.html 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/unterlassungsklage02.html 
 
Allergie- und umweltkrankes Kind e.V. (sektenartige Organisation; 1.
Vorsitzender seit 1991: Ulrich Neumann, Regionaldirektor der AOK
Westfalen-Lippe; Herr Neumann soll „aus dienstlichen Gründen“ am 18.7.2005
zurückgetreten sein; nach eigenen Angaben war Neumann Bundesvorsitzender des
o.a. Vereins vom 9.10.1991 bis zum 21.7.2005; die Internetseite des Vereins
http://members.aol.com/AUKGE/ zeigt kein Impressum; stellvertretende Vorsitzende
von 1992 bis 2005: Annegret Braun, Gelsenkirchen, Trägerin des
Bundesverdienstkreuzes am Bande; ärztlich-wissenschaftlicher Berater: Prof.
Stemmann, längjähriger Chefarzt und jetzt Abteilungsleiter an der Kinderklinik
Gelsenkirchen, Hamer-Anhänger, Außerplanmäßiger Professor i.R. der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zum Wintersemester 2005/2006
„exmatrikuliert“) 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/VR667.JPG 
 

Bei Aufruf am 5.3.2006 war immer noch zu lesen,  „daß die Ursachen einer
Krankheit stets in einer Gefühlsverletzung liegen, die den Erkrankten unerwartet
getroffen hat“.
http://members.aol.com/AUKGE/gels_mod.htm 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-ULRICH-NEUMANN.HTML
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/NEUMANN-AN-KLOSTERHALFEN2005a
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/NEUMANN-AN-KLOSTERHALFEN2005b.tif
 
ca. 50 Ortsgruppen des Vereins „Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.“, z.B. in
Berlin http://www.auk-berlin.de/ und in
Hessen http://www.aukov-hessen-sued.de/
 
Bundespräsidialamt (Bundesverdienstkreuz am Bande für GBV-Aktivistin Annegret
Braun, die 2. Vorsitzende des „Germanische Neue Medizin“ propagierenden Vereins
„Allergie und umweltkrankes Kind e.V.“.
http://web.archive.org/web/20040626204619/http://www.mgsff.nrw.de/aktuelles/presse/pm_2003/031126b.htm

   "Die Ordenskanzlei kann nicht erkennen, „dass Frau Braun 
   sich im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit 
   in sektiererischer Weise betätigt hat“. 

Wie schön für alle Hamerianer.
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-BUNDESPRAESIDENT-ORDENSKANZLEI
 
Buersche Zeitung (referierte nach dem Spiegel-Artikel über Stemmann nur die
„Gegendarstellung“ der Kinderklinik Gelsenkirchen)
http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=20050308215500_bz_10.htm&jahrgang=2005&stichwort=stemmann&&start=0&order=relevanz&ort=%25
 
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (GBV-Hofberichterstattung: 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/WAZ-ueber-GBV.html )

(Am 17.9.2005 wagte die WAZ jedoch immerhin eine zaghafte Distanzierung: durch
das sogenannte „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“ würden jährlich rund 2000
schwerst neurodermitiskranke Kinder „aus aller Herren Länder“  sozusagen
behandelt.) s. http://www.waz.de/, Archiv
 
Rheinische Post (Düsseldorf) 
Am 8.1.2005 kündigte die Rheinische Post einen Vortrag von Herrn Dr. Stemmann
wie folgt an: 
   -----------------------------------------------------------------------------
   „Neurodermitis: Lernen, mit Stress umzugehen (msp) 
   An Neurodermitis-Erkrankte richtet sich ein Vortrag von Ernst August
   Stemmann. Der Leiter der Städtischen Kinderklinik Gelsenkirchen hat eine
   Behandlungsmethode entwickelt, bei der der Patient lernt, mit stress- und
   angstbedingten Belastungen umzugehen und die körpereigene Abwehr zu stärken.
   Der Vortrag ist am Dienstag, 11. Januar, von 18. bis 19.30 Uhr in der
   Realschule, Rethelstraße 13, in Düsseltal. Der Eintritt kostet vier Euro.
   Anmeldung: Tel. 34-2823 (Ulla Frens)“ 
   -----------------------------------------------------------------------------

Kommentar: „embedded journalism“ (die Kinderklinik hat eine Pressereferentin,
Frau Ziegler; diese liefert die Vorlagen, die Zeitungen schreiben im
wesentlichen ab)
 
Hamburger Abendblatt (30.3.2005)
http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/30/415056.html 
 
öffentliche Fernsehanstalten, z.B. WDR 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/an-WDR-Brock20050303.html , 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/WDR-AN-KLOSTERHALFENa , 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/WDR-AN-KLOSTERHALFENb und MDR 
http://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit_ernaehrung/1940259.html
 

private Fernsehsender (vor einigen Jahren)
 
Rundfunksender 

   (Radio Emscher-Lippe: 
   -----------------------------------------------------------------------------
   „Ich kann nur staunen, denn ich bin ein reiner Schulmediziner. 
   Das Problem liegt darin, dass offensichtlich der Kollege Höger 
   nicht weiß, was wir machen.“

   http://www.relmeinradio.de/index.php
   Nachrichten-Archiv, Stemmann])
   -----------------------------------------------------------------------------

  
   Deutschlandfunk: 
   -----------------------------------------------------------------------------
   „Wenn der Mensch mal in seiner Person, in seinem Gefühl verletzt wird und hat
   gleichzeitig Pollenkontakt, dann merkt sich das Gehirn die harmlosen Pollen
   als Bedrohung, weil es im Datenspeicher die Pollen mit diesem Ereignis in
   Verbindung bringt.“ 
   http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/178478/drucken/
   -----------------------------------------------------------------------------

 
Die AOK (Vorsitzender des Vorstands: Dr. Hans Jürgen Ahrens) und praktisch alle
Krankenkassen finanzieren die preisgekrönte GBV-Scharlatanerie seit ca. 15
Jahren.  
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KLOSTERHALFEN-AN-AOK.JPG 

Richtlinien zur Bewertung ärztlicher Behandlungsmethoden gemäß 
§ 135 Abs. 1 SGB V: 
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=41623
(s. besonders §§ 8 und 9)
 
zahlreiche Professoren, Kinderärzte, Hautärzte in ganz Deutschland
 
ärztliche Standesorganisationen, z.B. die Ärztekammer Westfalen-Lippe
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/AERZTEKAMMER-WESTFALEN-LIPPE.HTML
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/AERZTEKAMMERWL1-AN-KLOSTERHALFEN.JPG
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/AERZTEKAMMERWL2-AN-KLOSTERHALFEN.JPG
 
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Stemmann hat sich ihr schon 1992 als
Hamerianer offenbart, die HHU hat sich trotzdem bis heute nicht öffentlich von
Stemmann distanziert)
 

Zu den Dekanen der Medizinischen Fakultät, die es in unverantwortlicher Weise
unterlassen haben, gegen Stemmann vorzugehen, gehören (diese Aufzählung ist
nicht vollständig):

   - Prof. Dr. D.P. Pfitzer (hat 1989 Hamer im Dekanat empfangen und 1992
     Stemmann mit einer Untersuchung zur Frage der Richtigkeit der „Neuen
     Medizin“ beauftragt)

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER1.JPG

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER2.JPG

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/HAMER-INTERVIEWT-PFITZER3.JPG

   - Prof. D. Häussinger (SS’99 bis WS’02)
   - Prof. Dr. Dr. A. Labisch (SS03 bis WS 03)
   - Prof. W. Raab, der derzeitige Dekan, soll, wie ich einem Artikel von H.
     Rehm im Laborjournal entnommen habe, jedoch im Fall Stemmann  - nach
     meiner Beschwerde über Stemmann vom 15.1.2005 -  
     http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Brief-an-Raab2005a.html
     aktiv geworden sein: 

-------------------------------------------------------------------------
         „Der Dekan selbst teilte in einem Brief vom 5. April 2005 mit, er habe
         die Stellungnahme eines Fachkollegen eingeholt und diese mit den
         einschlägigen Unterlagen der Ständigen Habilitationskommission
         zugeleitet. Dies mit der Bitte, der Medizinischen Fakultät eine
         Empfehlung für die weitere Vorgehensweise zu geben.“ 
         (Laborjournal, 6/2005, S.22)

-------------------------------------------------------------------------

     Es hat jedoch nicht den Anschein, als hielte es die Fakultät für
     angebracht, die Verleihung des Titels eines außerplanmäßigen Professors
     an Herrn Dr. Stemmann zu widerrufen.
 
   - Ratsfraktion der CDU Gelsenkirchen (Bürgerpreis für Dr. Stemmann)
 
   - NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer (Aufnahme des GBVs in ein
     NRW-EU-WHO-Projekt) 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/MinisterinFischer-an-Stemmann2001.html

   - Landesmedizinalrätin Dr. Weihrauch und Frau Dr. Prütting vom
     Gesundheitsministerium NRW (antworteten auf meine Beschwerden mit blöden
     Briefen) 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DrWeihrauch-an-Klosterhalfen20050224.jpg

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DrWeihrauch-an-Klosterhalfen20050224S2.jpg

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PRUETTING-AN-KLOSTERHALFENa

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/PRUETTING-AN-KLOSTERHALFENb

   - Prof. Dr. Stefan F. Winter, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit,
     Gesundheit und Soziales der Landes NRW, der auf meine Beschwerden bisher
     nicht geantwortet hat 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/KORRESPONDENZ-GESUNDHEITSMINISTERIUM-NRW.HTML
 
   - Dr. Jürgen Breckenkamp, Universität Bielefeld, der das GBV für eine
     Aufnahme in den Projektverbund „Gesundes Land NRW“ vorgeschlagen hat 
     http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/s-iph/members/breckenkamp/

   - Oliver Wittke (CDU), ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen 

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Klosterhalfen-Rede-Personalversammlung-2001.html

   - Frank Baranowski (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, der die
     Kinderklinik „für einen wichtigen Baustein für die Gesundheitswirtschaft in
     Gelsenkirchen“ hält: 

http://www.kinderklinik-ge.de/Aktuelles.htm?Menue=10_kk_kinderklinik&Knoten=68

         -----------------------------------------------------------------------
         „Die renommierte Kinderklinik nimmt sogar junge Patienten aus ganz
          Deutschland auf.“ 
         -----------------------------------------------------------------------

http://oberbuergermeister.gelsenkirchen.de/aktuelles/reden/gesundheitswirtschaft.asp

   - Bundesknappschaft (1. Direktor: Dr. Georg Greve; Vorstandsvorsitzender:
     Fritz Kollorz)
 
   - Henriette Reker, Vorstand für Gesundheit, Soziales und 
     Verbraucherschutz (!) der Stadt Gelsenkirchen: 
         -----------------------------------------------------------------------
        „Ich stehe aus tiefster Überzeugung hinter dieser Veranstaltung“

        (Grußwort zu Vorträgen über das GBV, 2003) 
         http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/WAZ-ueber-GBV.html
         (s. 1.9.03)
         -----------------------------------------------------------------------
 
   - Dagmar Lengert, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses der Stadt
     Gelsenkirchen („das wegweisende Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“) 

   - http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/WAZ-ueber-GBV.html
     (s. 24.04.2004)
 
   - Bundesversicherungsamt (einschlägige Aufsichtsbehörde von Stadt
     Gelsenkirchen und Bundesknappschaft; kann angeblich erst tätig werden, 
     wenn ein Rechtsverstoß festgestellt worden ist)

http://www.transgallaxys.com/~kinderklinik/BUNDESVERSICHERUNGSAMT-AN-KLOSTERHALFENa.jpg

http://www.transgallaxys.com/~kinderklinik/BUNDESVERSICHERUNGSAMT-AN-KLOSTERHALFENb.jpg
 
   - Volkshochschulen (z.B. in Gelsenkirchen und Dorsten)
     http://www.dorsten.de/Dokumente/VHS_2-05.pdf (S. 13)
 
   - Kirchengemeinden (z.B. in Bodenwerder) 

http://www.holzminden.com/maria/unsere_gemeinde/allergie_selbsthilfegruppe.html 
 
   - ASG-Bildungsforum, Düsseldorf (Leiter: Dr. Markus Kiefer) 
     http://www.asg-bildungsforum.de/asg/html/heft2003_08.pdf 
     Herr Dr. Stemmann hat hier regelmäßig einmal pro Jahr seinen Vortrag
     „Neurodermitis ist heilbar“ gehalten. Im Veranstaltungsverzeichnis „August
     2005 bis Juli 2006“ ist erfreulicherweise kein Vortrag von Herrn Stemmann
     eingetragen.



-----------------------------------------------------------------------------------

Anhang 3: Epilog
----------------
 
„Wir sind den anderen meilenweit voraus. Die wissen ja nicht , wo die Glocken
hängen.“ 
[Stemmann, pers. Mitteilung an WK, gebetsmühlenartig von 1991 bis 1999]

"Würde das  Gelsenkirchener Behandlungsverfahren Teil der Regelversorgung, so
hätte das hohe gesundheitspolitische Bedeutung – den Betroffenen und ihren
Familien könnte jahrelanges Leid und der Solidargemeinschaft unnötige Kosten
erspart werden.“ 
[Stemmann, Starzmann, Langer, Wirksamkeit der Behandlung der Neurodermitis nach
Prof. Dr. E.A. Stemmann, AUK-Brief, 5/2000, S. 4]

„Würden die Krankenkassen pflichtgemäß und mit dem notwendigen Sachverstand das
esoterisch-dogmatische GBV in Hinblick auf dessen Nutzen und Risiken überprüfen,
so hätte das hohe gesundheitspolitische Bedeutung – den Betroffenen und ihren
Familien könnte viel Leid und der Solidargemeinschaft unnötige Kosten erspart
werden“. 
[Klosterhalfen]
 
„Es ist immer das Gleiche: Dehnbare Begriffe werden verrührt mit einer faulen,
aber auf den ersten Blick einleuchtenden Logik. Der entstandene Brei lässt sich
in jede Erkenntnislücke schmieren, ja, wenn fleißig gerührt wird, lässt sich
daraus eine Welt zusammenkneten. Experimentelle Beweise fehlen, und dank der
schwammigen Begriffe ist es unmöglich, die Aussagen zu widerlegen. Der Breikoch
stellt sich auf den Standpunkt, andere müssten beweisen, dass er unrecht habe.
Ist er mit Sendungsbewusstsein und Rednergabe ausgestattet, kann er es
erreichen, dass sein Denkparasit von Eltern auf Kinder übertragen wird und
Jahrhunderte überlebt.“
[Rehm, Laborjournal, 6/2005, S. 20]
 
„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber
beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
[Einstein] 
 
„Gefährlich ist’s den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn,
jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.“
[Schiller]
 
„Dear Readers outside of Germany : We must stop this outraging case of idiocy in
medicine immediately.”
[Deckers]
 
Weil „Heiler“ stets nach Kranken schrei’n, 
fall’n viele auf die Schreier rein. 
Ob Tumor oder Allergie:
vertraue solchen „Heilern“ nie.
[Klosterhalfen]
 

 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/DAS-GELSENKIRCHENER-BETRUGSVERFAHREN.HTML
 
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/CHRONIK-Gelsenkirchener-Klinikskandal.html
 
Zum Inhaltsverzeichnis: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/
 

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http://www.laborjournal.de/ad/b_1_4.html
 

Antisemitische Äußerungen, pseudowissenschaftliche Abhandlungen und anderer
krimineller Schwachsinn werden von mir als Beweismittel zitiert. 

Wie das Gesetz es „befiehlt“, distanziere ich mich natürlich von derartigen
Inhalten sowie von allen fremden Webseiten, auf die ich mit einem Hyperlink
verweise.
 
e-mail: wolfgang {punkt} klosterhalfen {at} uni-duesseldorf.de 
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Mit freundlichem Gruß

Aribert Deckers
-- 
Die Bestialität des Ryke Geerd Hamer       http://www.ariplex.com/ama/ama_ha53.htm
Der Fall Antje Scherret                    http://www.ariplex.com/ama/ama_ha60.htm
Hamer und der Fall Marc Fréchet            http://www.ariplex.com/ama/ama_ha59.htm
Tote durch Hamer: die Totenliste           http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm
date: Mon, 06 Mar 2006 02:04:29 +0100   author:   Happy Oyster

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